Zeus-auf-Schalke
Profis und Reporter testen Autos mit Gasantrieb
04.11.2009 | 18:04 Uhr 2009-11-04T18:04:00+0100Zwischen einem konventionellen Auto mit Benzinantrieb und einem Auto mit Erdgas-Antrieb gibt es keinen Unterschied, finden die Zeus-Reporter. Nebenbei erfuhren sie viel Wissenswertes über Erdgas.
Wissenswertes rund ums Thema Erdgas (CH4) hatte Gazprom-Mitarbeiter Werner Dauben für die Zeus-Reporter parat. In der Schalke-Arena berichtete er, dass es rund 30 Billionen Kubikmeter Erdgas auf der Erde gäbe. Das stamme größtenteils aus Russland. Rund 550 Mrd. Kubikmeter CH4 würden im Jahr gefördert. Davon würden 185 Mrd. nach Europa exportiert, 290 Mrd. Kubikmeter verbrauche Russland selbst. Da Erdgas mit hohem Druck durch die Pipelines gehe und der nicht lange anhielte, müssen alle 100 bis 200 Kilometer Verdichterstationen stehen, welche auf das Erdgas neuen Druck ausüben.
Erdgas sei in Sandsteinen in ca. 2000 bis 3000 Metern Tiefe vorhanden. Erdgas sei hauptsächlich aus Methan zusammengesetzt, so Dauben. Gazprom hat 445 000 Mitarbeiter und ein Rohrleitungsnetz von 160 000 Kilometern. CH4 verwendet man zum Heizen, Produzieren, Kochen und Autofahren.
Elch-Test
Im Anschluss haben die Zeus-Reporter mit VW-Testfahrern in mit Erdgas betriebenen Autos den Elch-Test gemacht. Damit sollte gezeigt werden, dass die Autos die gleiche Leistung wie normal betriebene Autos bringen. Einer der Testfahrer äußerte in einem Gespräch, dass die Menschen mit Erdgas fahren sollen, weil es umweltschonender und kostengünstiger sei.
Die Schalke-Profis Levan Kenia und Benedikt Höwedes haben den jungen Reportern Autogramme gegeben. Außerdem wurden die Reporter den ganzen Tag von Katrin Herbstreit, der Mitarbeiterin der Schalker Presseabteilung, und von Dirk Oberschulte-Beckmann, dem Stadionsprecher des FC Schalke 04, begleitet.
Nathalie Victor und Tobias Kuhn, Klasse 8d, Krupp-Gymnasium, Duisburg

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