Ohne die Helfer im Hintergrund läuft auf Schalke nichts
06.11.2009 | 19:00 Uhr 2009-11-06T19:00:00+0100
Vom Platzwart bis zum Greenkeeper – in einem Profi-Verein sind nicht nur die Spieler für den Erfolg verantwortlich.
In einer Fußballarena sind viele helfende Hände von Nöten. Einer von diesen Helfern ist der Zeugwart Enrico Heil, der uns einen Einblick in seine Tätigkeit gab. Er sorgt dafür, dass die Trikots sauber und die Schuhe einsatzbereit sind. Vor jedem Spiel sorgt er dafür, dass die Ausrüstung der Spieler auf ihren Plätzen bereit liegt.
Ein weiterer wichtiger Helfer ist Greenkeeper, Thorsten Petri. Er erklärte uns, was man alles machen muss, damit ein Rasen lange bespielbar bleibt. Das Spielfeld auf Schalke ist 105 Meter lang und 68 Meter breit. Unter dem Spielfeld liegen fast 20 Kilometer Heizrohre damit der Rasen auch im Winter bespielbar bleibt. Man muss ihn bewässern, düngen und mähen. Petri erzählte uns, dass das Spielfeld auf Schalke das einzige in Deutschland ist, das man aus dem Stadion rausfahren kann. Dieses passiert durch Hydraulik-Stäbe, die das Spielfeld aus der Arena raus- und wieder reinfahren können. Das dauert ungefähr dreieinhalb Stunden. Wenn der Rasen nicht in der Arena ist, kann die freie Fläche für verschiedene Events genutzt werden. Deshalb spricht man auch von einer Multifunktionsarena.
Während des Interviews kam Gerald Asamoah, der erklärte, dass ein Spieler leistungsbezogen verdient. Das heißt, ein Spieler, der immer spielt, verdient mehr. Außerdem sagte er, dass ein Spieler, der im Training Leistung bringe, mit einem Einsatz im nächsten Spiel rechnen kann.
Sven Lauber, Klasse 10a, Gustav-Stresemann-Realschule, Duisburg

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