Kickboxen ist nichts für schwache Nerven
28.10.2009 | 17:36 Uhr 2009-10-28T17:36:00+0100Schon längst ist Kickboxen nicht mehr nur ein Sport für Jungen. Auch Mädchen finden Gefallen an dem schnellen athletischen Kampfsport.
Wer denkt, dass Kickboxen eine Jungensportart ist, der irrt gewaltig. Wir, Anna und Fabienne, praktizieren diese Sportart mit Begeisterung, Anna seit neun Monaten und Fabienne schon fünf Jahre lang. Wenn das Training anfängt, müssen wir uns erst mal warm machen, mit Dehnübungen und Übungen an den Pratzen. Dann: schnell in die Boxhandschuhe und Schienbeinschoner angezogen und los geht's mit dem richtigen Training.
Warum wir uns diesen Sport ausgesucht haben? Dafür gibt es mehrere Gründe. Besonders wichtig ist für uns, dass man sich damit auch im Alltag helfen kann. Wenn uns jemand angreift, weil er glaubt, ein zartes Mädchen vor ich zu haben, wird er sich wundern. Beim Kickboxen wird nämlich Schnellkraft, Ausdauerkraft, Kondition, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen geschult, so dass man in jeder Situation angemessen reagieren kann.
Körperliche und geistige Fitness
Körperlich und geistig fit zu sein ist immer ein gutes Gefühl – auch wenn man sich nicht verteidigen muss. Wir machen Kickboxen vor allem, weil es Spaß macht und man seine Aggressionen super ablassen kann. Es ist nicht unbedingt ein Sport für schwache Nerven, aber er hilft, das Selbstbewusstsein aufzubauen.
Fabienne Sturm, Klasse 8f, Anke Wopker Klasse 8d, Gesamtschule Duisburg-Mitte

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