Hinter den Kulissen von NRW.TV
28.09.2009 | 18:04 Uhr 2009-09-28T18:04:00+0200
Zeus-Reporter statten dem größten regionalen Privatsender in Düsseldorf einen Besuch ab. Dabei erhalten die Nachwuchsjournalisten viele nützlich Tipps von den alten Hasen im Geschäft.
Wollt Ihr auch über alles informiert sein und das Wichtigste für den Alltag wissen? Dann schaltet den Sender NRW.TV ein. Wir, eine Gruppe des Zeus-Projektes, waren im Studio in Düsseldorf, denn dort sitzt der Sender.
Er wurde am 1. Juli 2005 gegründet. Die Gründer sind Karl-Ulrich Kuhlo und Ralf G. Neumann.
Größter regionaler Privatsender
NRW.TV ist der größte regionale Privatsender und über Kabel und Internet zu empfangen (www.nrw.tv). Dort arbeiten etwa 25-30 redaktionelle und 100 produktionelle Mitarbeiter. Das ist schon eine hohe Anzahl an Mitarbeitern aber es laufen ja auch sehr viele Sendungen.
Unter anderem: Eine Zeichentrickserie namens „Märchenbaum”, „Halbzeit”, eine Sportsendung moderiert von Sabrina Gluba und Peter Wirth, „Demo” (zum Verstehen) moderiert von Marko Bagic. Sabine Peper sorgt mit „Guten Morgen NRW” für einen informativen Start in den Tag, „Computer Club”, wird von zwei Persönlichkeiten moderiert und zwar von Wolfgang Back und Wolfgang Rudolf. Jan-Philipp Müller moderiert das Magazin „Background”, über Wissenschaft und Politik, gleichzeitig auch „NEWS” sowie „Innofact NRW Trend”. Uta Fussangel ist die Moderatorin der Sendung „Kultur mit Uta”. Zudem gibt es das wöchentliche Kinomagazin „Sophies Kinowelt” mit Sophie Keiser und „Silvanas Europa” mit Dr. Silvana Koch-Mehrin.
Ein Tag mit Roger Horné
Zum Schluss kommt jedoch der Mann, mit dem wir den ganzen Tag zusammen waren: Roger Horné. Er ist der Moderator von „Horné goes music”. Dort führt er durch die Welt der Musik. Zudem ist er Gastgeber der täglichen Talkshow „Horné Live”. Dort geht es hauptsächlich um Politik und Wirtschaft. Er hat sich viel Zeit genommen, alle unsere Fragen beantwortet und war richtig freundlich und sehr locker drauf. Wir durften sogar bei der 17 Uhr Sendung live dabei sein und alles aus der Nähe betrachten. Was alles vor der Show passiert, wie der Gast begrüßt wird, wie Roger Horné und sein Gast geschminkt werden, die letzten Vorbereitungen vor der Show und vieles mehr.
Wie gesagt geht es bei „Horné Live” hauptsächlich um Politik. Die Show dauert eine halbe Stunde und es gibt immer nur ein Thema und maximal zwei Gäste pro Tag. Die populärsten Themen waren, zum Beispiel vor den Wahlen, ob die Parteien die Versprechen einhalten können, die sie geben. Zurzeit wird oft über die Gesundheit diskutiert. An dem Tag, als wir da waren, war Prof. Dr. Jörg C. Kalff - leitender Oberarzt des Uniklinikums Bonn - Gast der Show. Thema war Organtransplantation.
Bald ist die 1000. Sendung und bis jetzt kamen 500-600 unterschiedliche Gäste zu „Horné Live”, von denen auch manche mehrmals gekommen sind. Wie oft sich Roger Horné vor die Kamera gestellt hat ist unglaublich.
Tipps vom Profi für die Zeus-Reporter
NRW.TV macht Lust auf mehr.
Ich war sehr positiv überrascht, weil – ganz ehrlich – wenn man den Namen NRW.TV hört, denkt man an etwas Langweiliges und Uninteressantes. Dies war aber gar nicht der Fall. Was man vielleicht noch machen könnte ist eine Show für Jugendliche.
Zeus-Reporter Buket Karaman
Viele Journalisten arbeiten für NRW.TV und wir haben die besten Tipps von Herrn Horné bekommen, um ein guter Journalist zu werden. Als allererstes braucht man ein breites Allgemeinwissen. Das kann man erreichen, indem man zwei bis drei verschiedene Zeitungen am Tag liest und auch einen Blick in Zeitschriften und Magazine wirft. Es ist immer von Vorteil so viele Sprachen wie möglich zu sprechen, denn es kommt oft vor, dass man um die Welt reist.
Noch ein guter Ratschlag von Herrn Horné ist, dass man viel Zeit im Ausland verbringen sollte. Man kann dort einen kleinen Job machen und so andere Kulturen, neue Sprachen, usw. kennen lernen. Jetzt kommt der beste Teil an dem Beruf: Man muss keine guten Noten haben, um diesen Job zu erlernen. „Es reicht, wenn ihr eure Arbeit gut macht”, so Roger Horné.
Buket Karaman, Klasse 10a, Franz-Haniel Gymnasium

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