Ein Tiger ist kein Löwe
30.11.2007 | 18:56 Uhr 2007-11-30T18:56:11+0100Zoobesucher sollen die Tiere nicht nur sehen, sondern auch etwas über sie lernen
Bei ihrem Zoobesuch sprachen die ZEUS-Reporter mit Direktor Achim Winkler auch über Besonderheiten im Duisburger Zoo.
Es gab zuletzt zwei Delfingeburten. Stehen weitere Geburten an?
Winkler: Die Delfingeburten waren sicherlich das Highlight des Jahres. Delfine züchten ist schwierig, gleich zwei junge Delfine zu haben ist sensationell. Geburten stehen bei uns ganzjährig an. Wir haben jede Woche eine. Wir hoffen auch, für neuen Nachwuchs sorgen zu können, indem wir zum Beispiel gerade bei den Gorillas einen neuen Zuchtmann aus England in den Zoo geholt haben. Bei den Zebras haben wir unseren neuen Hengst, den wir aus einem Zoo aus Frankreich übernommen haben, mit unseren Weibchen vergesellschaftet - natürlich mit der Erwartung, dass sich das Liebesspiel einstellt.
Kommen denn irgendwann noch neue Tiere dazu?
Winkler: An neuen Tierarten haben wir keine so große Wunschliste. Erst einmal muss es heißen, für die Arten, die wir haben, die Lebensbedingungen absolut optimal nach unserem heutigen Verständnis zu gestalten.
Gibt es noch weitere Attraktionen außer Halloween oder Kindergeburtstag?
Winkler: Ja, das ist gutes, schmückendes Beiwerk. Die Attraktion des Zoos sind logischerweise die Tiere. Für sie kommt der Besucher in den Zoo - oder: Er sollte in den Zoo kommen, um Tiere zu sehen und wünschenswerter Weise auch etwas über sie zu lernen. Letzteres ist sicherlich etwas, wo wir als Zoo Nachholbedarf haben. Denn wir stellen immer wieder fest, dass die Leute nach dem Zoobesuch immer noch nicht den Löwen vom Tiger zu unterscheiden wissen oder glauben, dass ein Gorilla in Südamerika lebt und Schimpansen in Asien. Deshalb machen wir Sonderveranstaltungen und versuchen, den Leuten ein bisschen mehr Informationen zu vermitteln.
A. Aul, P. Busch, C. Falter, T. Joussen, Klasse 8a Landfermann-Gymnasium

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Den Duisburger Zoo mag ich auch super gerne, vor allem die Delphine