Der Mythos Delphin
10.11.2008 | 18:01 Uhr 2008-11-10T18:01:00+0100
Ivo, Pepina, Delphi, Daisy, Dolly und Donna zeigen im Duisburger Zoo den Besuchern ihre Kunststücke. Doch sind diese Delphine intelligenter als etwa Menschenaffen?
Menschen glauben seit Jahrhunderten, dass Delphine über Intelligenz, übernatürliche Sinnesfähigkeiten und ein bewundernswürdiges Sozialverhalten verfügen. Alten Mythen zufolge sollen Delphine die Retter der in Seenot geratenen Menschen sein und sie ans Ufer bringen. Dies stimmt jedoch nicht. Delphine sind weder intelligenter als Menschenaffen, noch beweist ihr Verhalten sich als sozialer als das der Elefanten oder anderer Tiere.
Die Delphine im Duisburger Zoo schwimmen in drei Millionen Litern Wasser. Das Becken ist mit Seewasser gefüllt und es wird ohne chemische Zusätze gereinigt. Für die Delphine wurde das Delphinarium an ihre natürlichen Lebensumstände angepasst. Sie leben in natürliche Wasserlandschaften, die natürlich aufbereitet werden, und bekommen viel Licht.
Man sieht den Tieren an, dass sie sich hier sehr wohl fühlen, was wohl auch an dem Essen liegt. Die Delphine werden nämlich mit Tintenfischen, Makrelen und Heringen gefüttert. Besondere Höhepunkte sind die Delphinshows, bei denen die Tiere ihre Kunststücke den Besuchern zeigen. Es ist absolut falsch zu denken, dass die Tiere hierzu gezwungen werden. Im Gegenteil, die Delphine haben Spaß an den Übungen. Das Delphinarium ist außerdem das größte in Deutschland. Es wird von den "Großen Tümmlern" Ivo, Pepina, Delphi, Daisy und den beiden Babys Dolly und Donna bewohnt.
Raphaela Dappers, Tamara Kurscheit und Michelle Müller Realschule Fahrn, Klasse 8c

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