Schauspiel

Der ganz normale Wahnsinn einer Theaterprobe

23.11.2011 | 11:26 Uhr
Der ganz normale Wahnsinn einer Theaterprobe
Die Schauspieler der „bühne47“ in ihren vorerst improvisierten Kostümen. Foto: privat

Duisburg.  Improvisierte Kostüme, fehlende Requisiten und imaginäre Bühnenbilder prägen momentan den Alltag der Theatergruppe „bühne47“. Trotz chaotischer Proben, bleibt den Schauspielern der Spaß erhalten.

„Aschenputtel“, schallt es durch den Probenraum. Wie auch in den vorherigen Jahren präsentiert die „bühne47 Ketteler Spielschar Rheinhausen e.V.“ in diesem Winter wieder ein Märchen für Groß und Klein.

Doch bis das diesjährige Märchen „Aschenputtel“ bühnenreif ist, muss viel Arbeit, Zeit und vor allem Spaß investiert werden, denn am Mittwoch, dem 7. Dezember, soll die Premiere in der Rheinhausenhalle stattfinden.

„Ihr macht mich verrückt. Wir haben nur noch wenige Proben bis zur Premiere“, hören die Schauspieler jetzt des Öfteren von Regisseur Walter Glaser. Dabei wird bereits seit Anfang August immer freitags fleißig geprobt und am Bühnenbild gebastelt.

Denn bis zur Generalprobe finden alle Proben in einem „imaginären Bühnenbild“ und mit improvisierten Requisiten statt. So müssen alle Schauspieler zum Beispiel aufpassen, wo sie hintreten. Denn bei der Aufführungen gibt es Wände, die sie sich bei den Proben nur vorstellen können. Zudem müssen sie auch an noch-nicht-vorhandene Requisiten denken – das ist gar nicht so einfach.

Damit aber alles bis zur Aufführung sitzt, sind jede Woche drei- bis vierstündige Proben ein Muss. Aber der Spaß am Theater, lustige Textpatzer oder übertrieben gespielte Szenen machen diese langen Proben locker und lustig – ob beim Zusehen oder Mitmachen. Spätestens, wenn mitten in der Probe jemand statt des Rollennamens den „echten Namen“ eines Darstellers ruft, kann sich keiner mehr das Lachen verkneifen. Aber so ist es eben.

Die Einnahmen sollen in diesem Jahr dem Motto „Von Kindern für Kinder“ an kreative Kinderhilfsprojekte gespendet werden. Um trotz der gestiegenen Kosten noch spenden zu können, wurde der Eintrittspreis in diesem Jahr auf 7€ erhöht. Weitere Informationen über die Termine der Auftritte sowie die Kartenbestellungen gibt es unter: www.buehne47.de.

Zeus-Reporterin Nathalie Schmeißer, Albert-Einstein-Gymnasium, Klasse: 9a

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