Freizeit

Das Schimanski-Café

19.12.2011 | 12:48 Uhr
Das Schimanski-Café
Treffpunkt mit langer Geschichte: Café Kaldi in Duisburg.Ruhrort. Foto: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool

Duisburg-Ruhrort.  Früher war es eine Kneipe und Drehort des Duisburger „Tatorts“ mit Kommissar Schimanski. Heute betreiben die Inhaberinnen Silke Laskowski und Britta Gies an dem ehemaligen Schauplatz das kleine „Café Kaldi“. Die Zeus-Reporterin Chantal hat sich dort umgesehen.

Ein Café zu eröffnen, das war der Traum von den jetzigen Inhaberinnen Britta Gies und Silke Laskowski. Die Beiden sind eigentlich keine gelernten Gastronominnen, als sich jedoch die Gelegenheit ergab, ihren Traum zu verwirklichen, haben sie keine Sekunde gezögert.

Ursprünglich war das „Café Kaldi“ ein Kneipe, in der die ersten Dreharbeiten zu Schimanskis Tatort „Duisburg-Ruhrort (1981)“ stattfanden. Orginalseiten aus dem Drehbuch befinden sich noch heute dort. Silke Laskowski ist schon immer ein Fan von „Schimanski“ und daher war es für sie gerade hier in Ruhrort der richtige Ort, um ein Café zu eröffnen.

Das „Café Kaldi“ ist einfach nicht zu vergleichen mit anderen Cafés. Es ist ein Café mit viel Liebe zum Detail und man fühlt sich dort sofort wohl – wie im eigenen Zuhause. Hohe Decken und der stark ausgeprägte Schimanski-Stil lassen die Geschichte weiter aufleben. Die leise Hintergrundmusik macht es noch gemütlicher.

Das Ziel der beiden Inhaberinnen war es von Anfang an, ein etwas anderes Café zu führen. Das zeigt schon die Getränkeauswahl, beispielsweise die „Fritz Kola“ und „Lemonaid“, die auch ihrem persönlichen Geschmack entsprechen.

Natürlich sollte auch der Name etwas Besonderes sein: „Kurz, einprägsam und mit Bezug zu einer netten Geschichte“, verät Silke Laskowski. Kaldi, ist die Legende um einen Ziegenhirten aus Äthiopien und die Entdeckung des Kaffees. Im Logo des „Café Kaldi“ spiegelt sich der Kopf des Hirtenstabs wieder. Mancher sieht darin auch das C vom Café oder den Dampf des wohlschmeckenden Kaffees.

Neben den verschiedenen Kaffeespezialitäten und Kuchensorten, wie zum Beispiel die Grillage-Torte, werden auch wechselnde Mittagsgerichte angeboten.

Mit abwechslungsreichen Veranstaltungen bereichert das „Café Kaldi“ zudem das kulturelle Leben von Ruhrort. Auch kann man den Raum für private Feierlichkeiten mieten.

Um das „To-Go-Geschäft“ zu erweitern, eröffneten Silke und Britta den so genannten „Kuki-Kiosk“ auf dem Ruhrorter Marktplatz. Durch die Eröffnung, dieses Kunst- beziehungsweise Kultur-Kiosks retteten sie ihn vor dem Abriss.

Falls Ihr jetzt neugierig geworden seid, schaut euch doch selbst mal das „Café Kaldi“ auf der König-Friedrich-Wilhelm-Str. 18 in Duisburg-Ruhrort an oder besucht die Internetseite www.cafe-kaldi.de.

Zeus Reporterin, Chantal Thiel, Realschule-Duisburg-Fahrn, Klasse: 8c, Duisburg

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