Da macht der Comic große Augen
29.11.2010 | 14:33 Uhr 2010-11-29T14:33:00+0100
Duisburg.Mangas: Klein und süß oder groß und sexy, es gibt sie in allen Varianten. Es sind zwar nur Sprechblasen und ausgedachte Charaktere, doch finden viele sie beeindruckend und spannend.
Der Schöpfer der Mangas heißt Osamu Tezuka und lebte von 1928 bis 1989. Doch fand er, dass in seinen Bildergeschichten etwas fehlte. Also baute er dort mehr Gefühle und Fähigkeiten ein. Mit seinem Debütwerk Shin Takarajima („neue Schatzinsel“) begann ein neues Zeitalter des Comics. Er schuf nicht nur die Mangas, sondern auch den „Anime“, was so viel heißt wie Animation im japanischen Stil.
Die Tradition verbreitete sich in Japan und über die Grenzen hinaus. Der Westen machte aber erstmals im Jahre 1961 mit dem Manga Bekanntschaft. So entstanden auch Serien und Filme wie „Astro Boy“. International werden viele Menschen von Mangas angesprochen. So übergab die alte Generation der neuen die Grundkenntnisse, und sie zeichneten los. Mit der Zeit bauten sie viele neue Inhalte ein.
Die Merkmale eines Mangas sind folgende: In Mangas wird häufig alles kurz und knapp wiedergegeben und ist auch in Grautönen gezeichnet. Aber am häufigsten haben die Personen sehr große Augen.
Heute gibt es circa 3000 Mangaka (Zeichner). Sie erschufen Mangas wie: „Naruto“ von Masashi Kishimoto, „Inuyasha“ von Rumiko Takashi, „Faster than a kiss“ von Meca Tanaka, „Chobits“ von CLAMP, „Sailor Moon“ von Naoko Takeuchi und noch viele mehr.
Laura Krause, Madeleine Quednau, Klasse 8c, Realschule Fahrn

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