Duisburg

Akrobatik mit dem Ball

09.11.2008 | 15:28 Uhr

SPORT. Schneller, flüssiger, trickreicher: Streetball ist wie Basketball - nur ein bisschen besser.

S treetball - diese Sportart kommt aus den USA und ist jetzt auch bei den Jugendlichen in Deutschland immer beliebter. Streetball ist eine andere Variante der Sportart Basketball. Der Begriff Streetball steht mittlerweile für eine spezielle Jugendkultur. Streetball- oder Basketballplätze findet man in Duisburg allerdings leider nicht so häufig.

Die Spieler machen die Regeln

Falls jemand Interesse an dem Sport haben sollte und keinen Platz in seiner Umgebung hat, ein Streetballplatz befindet sich am Ende der Hochfelderstraße in Rheinhausen und ein weiterer liegt an der Krefelderstraße in Rheinhausen auf dem Spielplatz.

Aber wie geht das Spiel eigentlich? Beim Streetball hat jeder Basketballplatz seine eigenen Regeln, weil sich dieser Sport voll und ganz nach den Spielern und deren Einigung untereinander richtet. Grenzen beim Streetball werden dabei nur durch die Kreativität gesetzt und es gilt: Je akrobatischer, schneller, flüssiger und unvorhersehbarer die Tricks sind, desto besser für das Team.

Im Gegensatz zum Basketball gibt es keinen Sprungball. Wer zuerst in Ballbesitz ist, entscheidet üblicherweise das Auswerfen von der Drei-Punkte-Linie. Streetball spielt man in der Regel mit drei Spielern pro Mannschaft und man spielt es nur auf einen Korb. Es gibt keinen richtigen Schiedsrichter. Wenn ein Spieler gefoult wird, gelten "Offense calls" (der Angreifer sagt das Foul an).

Es gibt beim Streetball mehrere Arten, wie die Spieler es spielen können. Die häufigste Art Streetball zu spielen ist "Do it, loose it". Das heißt, nach jedem Korberfolg wechselt der Ballbesitz zur gegnerischen Mannschaft. Dies ist zumindest nach den Regeln des Deutschen Basketballbundes die regelgerechte und offizielle Art, Streetball zu spielen.

In erster Linie geht es beim Streetballspiel darum, gut mit seinen Mitspielern zu kommunizieren und den Gegner auf kleinem Raum auszutricksen und dadurch den Punkt für seine Mannschaft zu holen.

Uns persönlich macht es sehr viel Spaß, diese besondere Art des Basketballs zu spielen. Denn Streetball ist eine Abwechslung zum Alltag und zum Schulleben, weil man auf dem Platzt alles geben kann und man sich nur dem Sport widmet. Streetball spielt man nicht nur zum Spaß, sondern es fördert die Ballkontrolle und das Zusammenspiel mit anderen Mitspielern.

Raphael Gabor und Christian Albers, Realschule Rheinhausen, Klasse 9c

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