Mobbing ist gefährlich
22.11.2011 | 14:25 Uhr 2011-11-22T14:25:00+0100
Erkrath. Wenn Schüler dauerhaft von ihren Klassenkameraden geärgert werden, hat das schlimme Folgen. Zeus-Reporter Alpay Topac weiß das aus eigener Erfahrung.
Das grausame Mobbing an den Schulen ist etwas sehr Schlimmes, was aufgehalten werden muss. Ich selbst habe auch schon Erfahrung mit Mobbing. Stolz bin ich nicht auf das, was ich getan habe. Ich bereue es sehr, was ich damals mit meinen Freunden gemacht habe.
Wenn man sich einmal in die Lage des Mobbing-Opfers versetzen würde, wäre jeder sehr traurig. In die Schule würde man dann nicht mehr gehen wollen. Es träten psychische Probleme: Tag für Tag die Angst, in die Schule gehen zu müssen.
Die Schüler, die ihre Mitschüler immer mobben, müssen einmal richtig bestraft werden, damit sie mit diesem kindischen Verhalten aufhören. Ich denke, dass die Lehrer überhaupt nicht ahnen, was die Mobbing-Opfer durchmachen.
Die Geschädigten haben auch Angst, dass sie – wenn sie denn etwas den Lehrern oder den Eltern sagen – von ihren Mitschülern dann noch mehr verhauen und gemobbt werden. Die schulischen Leistungen der Mobbing-Opfer lassen auch nach. Sie haben einfach Angst, sich zu melden.
Die Täter haben sicherlich Langeweile und nichts Besseres zu tun, als andere, schwächere Mitschüler zu ärgern. Auch das Internet ist eine gefährliche Plattform, auf der andere gedemütigt werden können.
Alpay Topac
Klasse 9a
Albert-Schweitzer-Schule
Erkrath

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