Kommentar

Das Sterben der Bücher

01.12.2010 | 11:38 Uhr
Das Sterben der Bücher
Das elektronische E-Book drängt auf den Markt und ist versucht die Bücherregale leer zu fegen. Foto: Matthias Graben

Hilden.Seit mehr als 450 Jahren gibt es gedruckte Bücher. Johannes Gutenberg, von einem US-Magazin zum Mann des Jahrtausend gekürt, revolutionierte mit der Erfindung des Buchdruckes die Welt.

Durch die Technik des Letterndruckes konnten Bücher schnell publiziert und verbreitet werden. Infolgedessen hatten die Menschen der damaligen Zeit, sofern Sie denn lesen konnten, Zugang zum gesammelten Wissen der Welt.

Doch das bis heute andauernde Zeitalter der gedruckten Bücher scheint bald ein jähes Ende zu nehmen, denn mittlerweile bieten viele namhaften Verlage so genannte „e-books“ an, die mit Hilfe von speziellen Wiedergabegeräten gelesen werden können.

Revolution auf dem Buchmarkt

Wird die Geschichte der „handgemachten“ Schriftzeichen, die vor tausenden von Jahren begann, als die ersten Menschen Höhlenwände bemalten, die sich im alten Ägypten auf Papyrus und im Mittelalter auf Pergament fortsetzte, ein für alle mal vom Display abgelöst werden?

Es scheint so, als ob nun auch das Zeitalter der Bücher dem Ende entgegen geht und abgelöst wird von Technik und Elektronik. Die Gründe dafür sind vielfältig: Mit dem „e-book“ wird Lesen auch für jüngere Menschen wieder attraktiv und zudem schont es die Umwelt. Aber noch ist das Buch nicht verloren, da viele Menschen, die ein Buch lesen, es auch anfassen und spüren möchten.

Lesegeräte sind teuer

Gegen das „e-book spricht derzeit auch der hohe Anschaffungspreis, der zur Zeit zwischen 139 Euro und 249 Euro liegt. Mit dem Kauf eines dieser Geräte hat der Kunde aber noch keinen Buchstaben erworben. Das Downloaden der gewünschten Lektüre muss natürlich extra bezahlt werden. Da empfiehlt es sich derzeit noch sich „downzulegen“ und zum Krimi zu greifen.

Philip Razum, Klasse Whh91, Berufskolleg Hilden

Zeus-Reporter

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Kommentare
01.12.2010
21:25
Das Sterben der Bücher
von Abigail Odoom | #1

Das Sterben der Bücher

Nach meiner Meinung ist es besser die Bücher in E-books zu haben, denn das spornt die jungen Leute mehr an zu lesen, weil es Digital ist, man hat es immer dabei und nimmt nicht viel Platz und mit dem E-book hat man immer alle Bücher beisammen und wenn man genug Bücher gekauft hat regeneriert sich der Preis. Anderer seits werden es nicht viel ältere Menschen kaufen, weil sie lieber die herkömmliche Art mit einem gebundenen Buch wählen, aber sie können es Versuchen man muss immer bereit für etwas neues sein. Alles zusammen fassend E-book ist eine gute Idee für junge Leute und Alte Leute.

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