"Young and wild"
27.05.2008 | 17:19 Uhr 2008-05-27T17:19:51+0200MUSIK. Sandrine und Alana besuchten ein Rockabilly-Konzert im Oberhausener Kulturzentrum "Druckluft".
In einem Vorgespräch hatten wir gemeinsam mit unserem Lehrer Helmut Pieske beschlossen, einen Artikel über ein Konzert zu schreiben. Praktischerweise fand am 23. Mai ein Rockabilly-Konzert im Kulturzentrum Druckluft in Oberhausen statt. Auf der Bühne standen "Arsen Roulette & The Drugstore Romeos" aus den USA, eine Band, die, wie wir aus dem Internet erfuhren, gerade unter die 100 wichtigsten Bands der USA gewählt worden war. Nach einigen Telefonaten und Emails waren wir auf der Gästeliste und freuten uns auf das Ereignis.
Für alle, die sich (noch) nicht so gut auskennen. Rockabilly ist eine Musikrichtung, die ca. um 1954 in den USA entstand und eine Mischung aus schwarzer (Blues) und weißer (Country) Musik darstellt. Bekannte Interpreten sind unter anderem Elvis Presley, Wanda Jackson oder bei uns Dick Brave alias Sascha.
Band war nett und geduldig
Gegen 20 Uhr trafen wir voller Erwartungen im Kulturzentrum Druckluft in Oberhausen ein. Zusammen mit unserem Lehrer durften wir nach wenigen Minuten hinter die Bühne, um ein Interview mit den Mitgliedern der Gruppe zu führen. Sie waren sehr nett und geduldig, auch mit unserem Englisch. Wir machten genug Fotos für ein ganzes Buch und kehrten mit Postern, Schallplatten, Stickern und Autogrammen nach vorne zurück. Auch während der Konzertpausen gab es noch viele Gespräche und wir wurden sogar mit dem Song "Young and wild" von der Bühne begrüßt.
Fazit: Ein toller Abend! Viele Zuschauer, fast alle wie in den fünfziger Jahren gekleidet, tolle, friedliche Stimmung und gute, laute Musik, fast zwei Stunden lang! Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Band, beim Team vom Druckluft und beim Veranstalter, Totti und dem Westside Ruhrpott Rock'n'Roll Club, deren Website weitere Informationen bereithält. Wir haben auf jeden Fall Appetit auf mehr bekommen, das war nicht unser letztes Rockabilly Konzert!
Hier bekommt ihr noch eine Kurzfassung unseres Interviews mit Arsen und seinen Freunden:
Zeus:Band:Sie ist Teil der amerikanischen Kultur, obwohl sie in Europa viel beliebter ist als bei uns zu Hause. Es ist eine Musik, die man ohne technische Tricks spielen muss, nur Instrumente und Stimmen, handgemacht sozusagen.
Zeus:Band:Ja klar. Vor allem Johnny Burnette und Gene Vincent. Aber fast alles aus den 40ern und 50ern hat uns beeinflusst.
Zeus:Arsen:Ich seit 15 Jahren. Angefangen habe ich mit Punk.
Nick:Ich spiele seit 34 Jahren in Rock'n'Roll Bands.
Zeus: Band:Ja, wir wollen keine Imitatoren sein. Eine gute Rock'n'Roll Band sollte die Einflüsse aus den 50ern aufnehmen und einen eigenen Stil daraus entwickeln. Das ist viel authentischer.
Zeus:Band:(lautes Gelächter) Uns! Nein, ernsthaft: Johnny Burnette steht über allem. Ansonsten fast alles aus der Zeit der 50er. Außerdem gibt es tolle Bands in Deutschland, die man jederzeit auf Konzerten erleben kann.
Zeus:Band:Wanda Jackson, LaVern Baker, Janis Martin und vor allem Barbara Pittman.
Zeus:Arsen:(überzeugend ernsthaft) Nur wenn dort so hübsche Mädchen wie ihr stehen!
Matt:Nein, eigentlich macht uns nur der Aufbau nervös. Es kann immer etwas schiefgehen, zum Beispiel mit dem Sound. Das Spielen ist dann das reine Vergnügen, Hobby als Beruf.
Sandrine Schlagenhaft Alana Kenda Klasse 9c/9a Hauptschule Hiesfeld

18:36
joooo Helmut meld dich mal wieder bei mir lange nix geraucht schon 2 tage her
21:50
Las mal wieder fett kiffen gehen wie lezte woche wo du die frischen 5g aus Holland mitgebracht hast und wir die mit 2 fetten Blunts weggezocken haben :P ;)
21:49
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13:32
jaaa das war ich ;-)))
war echt geil der Abend
14:26
War sicherlich ein gelungender Abend