Starke Frauen, starke Berufe
12.05.2010 | 12:06 Uhr 2010-05-12T12:06:00+0200
Frauen und Männerberufe? Das scheint nicht zusammen zu passen. Deshalb gibt es jedes Jahr den Girl’s Day. Einen Tag im Jahr werden dann Geschlechter-Klischees abgelegt und Mädchen können sich über „männliche“ Berufe informieren. Zeus-Reporterin Stefanie Jung war dabei.
Trotz größter Bemühungen, Mädchen in diese doch recht typischen Männerberufe zu bekommen arbeiten erst etwa 5 Prozent der Frauen in diesen Berufen. Der Girl’s Day ist dafür da, Mädchen einen Tag lang in einen typischen Männerberuf herein schauen zu lassen. Viele Unternehmen und Ausbildungszentren nehmen an diesem Projekt teil. So auch das BZB (Bildungszentrum des Bauwerkes).
Dieses Jahr waren am Girl’s Day 46 Mädchen aus Hünxe, Alpen, Wesel, Rheinberg, Issum und Friedrichsfeld im BZB Wesel um in den Bereichen Maurer, Fliesenleger, Zimmermann und Dachdecker herein zu schnuppern. Typische Männerberufe?
Herr Hering, Ausbilder und Maurermeister im BZB , findet, dass es keine typischen Männer- oder Frauenberufe gibt, sondern nur das Interesse zählt. Denn die geforderten Leistungen können Mädchen auch erbringen. Und meistens haben die Mädchen noch mehr Einsatzwillen.
Seine Erfahrungen mit dem Girl's day-Projekt sind gut. Nicht so gut allerdings findet er, dass das Projekt an einem so starrem tag ist. Man sollte sich selber einen Tag aussuchen können. Da es auch nur ein Tag ist, muss man sich für einen Beruf entscheiden.
Es sollte diesen Tag besser zwei oder dreimal im Jahr geben, denn es kann sein das ein anderer „typischer Männerberuf“ besser gefällt. Ich persönlich finde es gut , dass es den Girl’s Day gibt, und habe positive Erfahrungen damit gemacht. Wir fanden es sehr interessant im BZB Wesel.
Stefanie Jung und Stefanie Maulis, Klasse 8c, Gesamtschule Hünxe, Dinslaken

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