Gefeiert wie Hollywood-Stars
28.04.2008 | 13:50 Uhr 2008-04-28T13:50:00+0200KINO. Premiere von "Lauf um dein Leben" war voller Erfolg für Regisseur, Schauspieler und Ironman Andreas Niedrig.
Ein zauberhaftes Lächeln, tausend Schreie zurück, Blitzlichtgewitter und jede Menge strahlende Gesichter. So begann am Montag, 21. April, die Premiere des Dramas "Lauf um dein Leben- vom Junkie zum Ironman", als die ersten prominenten Gäste über den roten Teppich vor dem Dinslakener Kino schritten.
Gäste wie Uwe Ochsenknecht mit Frau Petra, Axel Stein, Max Riemelt oder Jasmin Schwiers kamen um sie mit zu erleben, die Premiere eines atemberaubenden und emotionalen Films: "Lauf um dein Leben". Aber nicht nur sie und lauter Dinslakener, die in dem Film mitspielten, sondern auch unzählige Fans sowie Presseleute standen schon knapp zwei Stunden vor Premierenbeginn am Dinslakener Kino.
Sie alle wollten es miterleben, das Ereignis, dass Dinslaken strahlen ließ. Ein Ereignis, was nicht jeden Tag in Dinslaken und Umgebung passiert. Die Premiere über den Film, der zu 80 Prozent hier in Dinslaken gedreht wurde. Die Premiere über einen Film, der auf wahrer Geschichte beruht. Die Lebensgeschichte des heute 40-Jährigen Andreas Niedrig, der es schaffte, von einer schweren Drogensucht loszukommen, durch die Liebe zu seiner Frau Sabine und seinem ganzen Willen, den er im Sport wieder fand.
Max Riemelt, der die Hauptrolle des Andreas Niedrig übernahm, wurde auch wie viele andere groß gefeiert. Für ihn war den Film zu drehen eine emotionelle Achterbahnfahrt und seiner Meinung nach ist das das Tollste, was einem Schauspieler passieren kann, wie er in einem RTL-Interview direkt am roten Teppich erwähnte. Auch er, Andreas Niedrig kam zur Premiere nach Dinslaken. Als er mit seiner Frau Sabine, die von der charmanten Schauspielerin Jasmin Schwiers gespielt wird, und Tochter Jana über den roten Teppich schritt, strahlte er übers ganze Gesicht. Andreas war stolz, das konnte man deutlich sehen.
In einem Interview verriet Andreas mir lächelnd: "Ich bin froh, dass der Film in Dinslaken gedreht wurde, weil die Stadt Dinslaken einfach eine unwahrscheinlich symphatische Stadt ist und ich bin froh, dass wir jetzt hier sind, um auch die Premiere hier zu feiern. Da wo alles begonnen hat, wird auch erstmal alles hier enden."
Andreas Niedrig wurde gefeiert, wie ein riesen Hollywood-Star an diesem Tag. Alle wollten Fotos, Interviews oder Autogramme von ihm. Andreas war allerdings nicht der Einzige, der umsiedelt wurde von Fotografen. Auch Schauspieler Axel Stein wurde schon beim Ausstieg aus dem Auto beschrien und beklatscht.
Unvergessliche
Erfahrung Nachdem die Schauspieler es dann endlich geschafft hatten, den roten Teppich ganz zu überqueren, sahen sie sich zusammen mit den anderen geladenen Gästen den Film im Kino an und beendeten ihn mit lautem und stolzem Applaus. Der 37-jährige Regisseur Adnan Günter Köse, der in Dinslaken aufwuchs, war nach dem Film sehr stolz auf seine Mitarbeiter und Schauspieler und bedankte sich ausgiebig bei fast allen mit einem kleinen Dankeswort. Auch bei den Dinslakenern und Lohbergern, die sich beim Casting für einige Nebenrollen beworben hatten und auch spielten bedankte er sich für ihr wunderbares Engagement. Er hatte seinen ersten Langfilm extra für Dinslaken gedreht und war froh, dass es geklappt hat auch die Premiere hier zu feiern. Die Freude war ihm ins Gesicht geschrieben. Kein Augenblick verging, ohne ihn Lachen oder Lächeln zu sehen. Für ihn war es einfach eine unvergessliche Erfahrung, wie es scheint. Damit war die eigentliche Premiere zwar vorbei, aber die Feier ging weiter.
Mit Shuttlebusen konnten die Gäste zur Aftershwoparty ins Ledingenheim in Lohberg gefahren werden, wo die Party weiterging. Von lächelnden Damen wurde man mit Sekt empfangen und kam in die weiß errichtete Location. Ohne Presseausweis oder Filmbändchen, die man als geladener Gast bekam, ging hier natürlich nichts.
Ein DJ-Pult, weiße Sessel und Stühle, bunte Lichter, moderne Musik, ein Beamer, der den Kinotrailer an die Wand strahlte und ein atemberaubendes Buffet sorgten für ausgelassene und glänzende Stimmung. Hier wurden letzte Pressefotos geschossen und Fragen gestellt. Danach war eigentlich nur noch Grund zum feiern. Einen Film zu feiern, der wahrscheinlich Millionen von Menschen begeistern, mitreißen und emotional mitfühlen lassen wird in der Geschichte des unglaublichen Andreas Niedrig.
Sabrina Wölk Klasse 8c Theodor-Heuss-Gymnasium

21:13
Muss ja echt dspannend da gewesen sein! Bei all den Stars! ;-)