Reise

Warmer Winter in Israel

11.04.2012 | 12:37 Uhr
Warmer Winter in Israel
Gläubige Juden und Touristen stehen an der Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem. Zahlreiche bedeutende religiöse Stätten der Weltreligionen befinden sich in Jerusalem, der Hauptstadt von Israel. Foto: dapd

Jerusalem.   Zeus-Reporter Michael Goleczka reiste nach in das „Heilige Land“, wo Gläubige vieler Weltreligionen zusammenkommen.

Einmal nach Israel zu fahren, wünschen sich einige Menschen. Diesen Traum erfüllte sich die Polska Misja Katolicka (PMK) aus Bochum. Die PMK ist eine polnische Gemeinde, die aus Christen besteht, die den Gemeinden in Bochum, Bottrop und Gelsenkirchen angehören.

Im Februar reisten sie durch das Heilige Land. Geführt wurden sie vom polnischen Mönch Eleazar Arkadiusz Wronski, der für seine Tätigkeit als Reiseführer dort sehr beliebt ist. Die Gruppe, die aus 44 Leuten bestand, war am Ende sehr glücklich. Da sie nur eine Woche Zeit hatten, mussten sie an einem Tag ungefähr zehn Orte besichtigen.

Heilige Orte unter Kirchen und Moscheen

Die Besucher machten Visiten in dem Archäologiepark der Stadt Cäsarea aus der Antike, die zwischen dem heutigen Haifa und Tel Aviv liegt. Ein damals bekannter und reicher Baron Rothschild renovierte die Stadt und den Park vor hundert Jahren. Die Hafenstadt gehörte vor ca. 2000 Jahren dem König Herodes.

Zeus-Reporter Michael Goleczka fotografierte die polnische Reisegruppe in Israel.

Die Orte wie Golgata, die Klagemauer oder das Tote Meer konnten sie auch betrachten. Heutzutage sind viele für Gläubige heilige Orte unter Kirchen, Kloster, Moscheen oder Synagogen zu finden. Golgata, wo Jesus gekreuzigt wurde, ist unter der Grabeskirche in Jerusalem. Auch das Grab Jesu ist unter einer Ädikula, die in der Grabeskirche ist.

Ebenso befindet sich auf dem Berg Tabor die Verklärungsbasilika, in der ein Altar über einem anderen ist. Der Mönch Eleazar zitierte: „ Wenn man nicht an die Bibel glaubt, muss man ins Heilige Land kommen und schon hat man die Meinung geändert.“ Es gibt dort paar Stellen, die nicht so einfach zu erreichen sind, wie der Ort, wo Jesus getauft wurde. Denn die Stelle am Jordan ist von einem Minenfeld umgeben.

Obwohl in Israel auch die Jahreszeit Winter war, waren die Bäume dort grün und mit Obst bedeckt. Es ist schwer, dort etwas anzupflanzen, denn an jenem Ort gibt es nur Hügel aus Felsen. Wenn man eine Stunde Richtung Westen fährt, erscheinen nur noch Wüsten und die Temperatur steigt um ca. zehn Grad. Jedoch „lauern“ an allen Attraktionen Schwarzhändler. Mehr kann ich nicht über die Attraktionen erzählen, man muss selber dort hinfahren.

Michael Goleczka, Klasse 8b, Heinrich-Heine-Gymnasium, Bottrop

Zeus-Reporter

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Kommentare
13.04.2012
08:45
angesichts der weiterhin angespannten Lage im Nahen-Osten,
von findling | #1

und den Grundfragen, die auch mit dem Grass-Gedicht angesprochen wurden, ist es unangemessen,
den Titel "Warmer Winter in Israel" zu wählen, während gleichzeitig das Titelbild einen bekanntermaßen nicht in Israel liegenden Ort zeigt.
Es ist der Tempelberg in Ostjerusalem der hier gezeigt wird
und der nach Abriss des Jahrhunderte alten maghrebinischen Viertels durch die israelische Besatzungsmacht geschaffenen Vorplatz vor dem Teil der westlichen Mauer des Tempelberges, der als Klagemauer bekannt ist.

Als Anmerkung zu den weiteren in der Beschreibung genannten Plätzen in Ostjerusalem, sei festgestellt, dass Israel der kleinste Anlieger am Toten Meer ist, größeren Anteil hat das Westjordanland und vor allem Jordanien.

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