Computer-Tipp

Das Spiel „Ayiti – The cost of Life“

03.05.2010 | 15:21 Uhr

Bottrop. Das Spiel „Ayiti – The cost of Life“ ist eine erschreckend realistische Simulation, die zeigen soll, wie hart das Leben in sehr armen Ländern ist. Die Spieler sind sozusagen live dabei, wie ihre Familien ums Überleben kämpfen.

Dabei erwarten sie viele Probleme wie etwa Krankheiten oder Geldnot. Ihre Kinder werden wegen Geldknappheit aus der Schule entlassen oder vielleicht sind auch alle krank und werden aus dem Krankenhaus geworfen, weil sie ja kein Geld haben, um die Behandlung zu bezahlen.

Es ist eine erschreckende Wahrheit: Man spielt die Eltern, Jean und Marie, die Kinder Patrick und Jacqueline, die noch Teenager sind, sowie das Kind Yves. Vor Beginn jeder Saison wird jedem der Familienmitglieder eine „Beschäftigung“ zugewiesen. Man kann jedes Familienmitglied zu einem Job oder zur Schule schicken. Man muss eben selbst entscheiden, was in seiner Situation besser ist.

Aber: In der Schule beispielsweise kostet eine gute Ausbildung mehr als eine schlechte. Es gibt halt private Lehrer oder öffentliche Schulen. Alternativ können die Spieler verschiedene Jobs vor jeder Saison annehmen etwa als Mechaniker oder auf seiner eigenen Farm.

Das jüngste Kind Yves kann jedoch nur auf der Farm der Familie arbeiten oder zur Schule gehen. Die Teenager Patrick und Jacqueline können Jobs annehmen, auf der Familienfarm arbeiten oder zur Schule gehen – wie man eben will. Die Eltern Jean und Marie können normale Jobs annehmen oder zur Abendschule gehen und ebenfalls auf der Familienfarm arbeiten.

Fazit: Das Spiel vermittelt gut, wie das Leben in armen Ländern ist. Leider trägt es nicht gerade zum Spielspaß bei, dass sich so gut wie jede Saison mehrere Familienmitglieder verletzten oder erkranken. Es lohnt sich jedoch, das Spiel auszuprobieren. Da es nur ein Flashgame ist, sollte man bei Grafik und Spieltiefe jedoch nicht zu viel erwarten.

Marek Jaskowiak und Tim Breuer, Klasse 9b, Willy-Brandt-Gesamtschule Bottrop

Zeus-Reporter

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