Azubis messen sich im Wettbewerb
14.06.2010 | 11:36 Uhr 2010-06-14T11:36:00+0200
Bottrop.Teams aus jeweils zwei Azubis traten beim Wettbewerb der Landschaftsgärtner gegeneinander an. Insgesamt gab es sechs verschiedene Stationen, die die insgesamt 204 Auszubildenden in einem bestimmten Zeitraum zu bewältigen hatten. „Einmal gibt es die handwerkliche Bauaufgabe. Dort müssen die Azubis selber eine kleine Fläche nach Vorlage gestalten“, erklärt Sarah Dickmann, die Referentin für Nachwuchswerbung beim Verband für Garten. Landschafts- und Sportplatzbau NRW.
Dabei arbeiteten die Azubis hart und jeder wusste genau was zu tun ist. Schließlich wollten alle mit großem Eifer, den seit 1994 ausgetragenen Wettbewerb, gewinnen. Bei einer weiteren Aufgabe war die Geschicklichkeit der jungen Männer und auch Frauen gefragt. Bei dieser Spezialaufgabe ging es darum, mit Hilfe eines Baggers und dem daran befestigten Esslöffel, einen Golfball vom Ausgangspunkt innerhalb eines Zeitlimits zum Endpunkt zu transportieren – selbstverständlich ohne den Ball zu verlieren. „Die angehenden Landschaftsgärtner haben jeweils drei Minuten Zeit, die Aufgabe zu bewältigen. Manche haben sogar schon alle sechs möglichen Bälle eingelocht“, verriet uns eines der 35 Jurymitglieder. Die Jury beobachtet alles genauestens, stoppt die Zeit und vergibt die entsprechenden Punkte.
Weitere Aufgaben sind: Das Erkennen von Pflanzenarten und somit den lateinischen Gattungsnamen zu wissen, Schadbilder der Pflanzen herauszufinden und die dafür vorgesehene Gegenmaßnahme aufzuschreiben, eine Stufenanlage gemäß Plan abzustecken und einmal wurden Fragen zur Betriebswirtschaft gestellt, Zum Beispiel: Was ist eine GmbH? Als wir mit einem Hubsteiger aus 30 Meter Höhe auf die große Festwiese des Westfalenpark blickten, konnte man das Geschehen gut überschauen und alle Azubis gleichzeitig an verschiedenen Stationen arbeiten sehen. Die 20 besten Teams wurden noch am selben Abend veröffentlicht.
Stolz konnten diese in der zweiten Runde am eine größere Bauaufgabe meistern. Letztlich haben Lars Burke von der Firma Freisen GaLaBau GmbH aus Gütersloh und Kevin Spieß von der Firma Heinz Dirkwinkel aus Rietberg gewonnen. Diese haben mit 130 von maximal 150 Punkten ihre Konkurrenz hinter sich gelassen. Auch im letzten Jahr standen sie schon einmal auf dem Siegertreppchen ganz oben. Die beiden werden sich an dem deutschlandweiten Wettbewerb beteiligen und dort NRW vertreten. Wenn sie gewinnen sollten, geht es auf zur Weltmeisterschaft der GaLaBauer nach England.
Lara Fahnenbruck, Lara Schlüter, Klasse 8a, Vestisches Gymnasium Bottrop

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