Wird ein Deutscher zum Überflieger beim Neujahrsspringen?
23.12.2011 | 11:27 Uhr 2011-12-23T11:27:00+0100
Bochum. Die einen feiern Silvester, die anderen bereiten sich auf einen der wichtigsten Sprünge des Jahres vor: Am ersten Januar findet wieder das traditionelle Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen statt. Zeus-Reporter Ron berichtet über deutsche Hoffnungsträger.
Ende Dezember ist es wieder soweit: Zum 60. Mal findet in den beiden deutschen Städten Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen sowie in den zwei österreichischen Orten Innsbruck und Bischofshofen die Vierschanzentournee statt. Das sportliche Event beginnt am 29. Dezember in Oberstdorf und endet am 6. Januar in Bischofshofen. An Silvester sowie Neujahr findet es in GAP(Garmisch-Partenkirchen) statt und wird daher als „Neujahrsskispringen“ bezeichnet.
Bei der vergangenen Ausgabe herrschte im Olympiastadion bei den knapp 22 000 Zuschauern gute Stimmung, auch wenn es für die DSV-Adler nicht so gut lief. Bester Deutscher war Martin Schmitt (32), der mit einer Weite von 134,5 Metern auf Rang sieben flog. Dennoch kamen mit Stephan Hocke (28), Michael Uhrmann (33), Pascal Bodmer (20) und Michael Neumayer (32) vier weitere Deutsche unter die besten 20.
Neuer Schanzenrekord
Enttäuschend lief es für Youngster Severin Freund (22), der bei insgesamt schlechten Windverhältnissen nur Platz 41 erreichte.
Der Schweizer Simon Ammann konnte den Sieg für sich entscheiden. Der 30-Jährige stellte auf der 15 Millionen Euro teuren Skisprungschanze, die 2007 neu erbaut wurde, mit 143,5 Metern einen neuen Schanzenrekord auf. Zweiter wurde der Russe Pawel Karelin). Ebenfalls sicherte sich der 34-Jährige Pole Adam Malaysz den dritten Podestplatz.
Dieses Jahr ruhen die Hoffnungen der Deutschen auf jungen Talenten wie Severin Freund, Pascal Bodmer oder auch Richard Freitag. Für alle, die von Ende Dezember bis Anfang Januar nicht live dabei sind, übertragen ARD und ZDF die Springen im Fernsehen.
Ron Lorenz, Klasse 8a, Märkische Schul, Bochum-Wattenscheid

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