Was tun die Stadtwerke für Ökostrom ?
28.11.2011 | 17:19 Uhr 2011-11-28T17:19:00+0100
Bochum. Alle Straßenlaternen in Bochum werden mit Ökostrom versorgt und rund 9 000 Stadtwerke-Privat-Kunden beziehen den grünen Strom.
Im Interview mit Zeus-Reporter Julian Fuchs spricht Thomas Schönberg, Pressesprecher der Stadtwerke Bochum, über Ökostrom und darüner warum er (bisher noch) teurer ist.
Was tun die Stadtwerke Bochum für Ökostrom?
Die Stadtwerke Bochum bieten allen Kunden die Möglichkeit ihren Strom als Ökostrom zu beziehen. Normaler Strom wird an der sogenannten Strombörse zu möglichst günstigen Preisen gekauft. Dieser ist dann immer ein Mix aus Kernkraft, fossilen Energieträgern (z.B. Braunkohle, Steinkohle oder Erdgas) und erneuerbaren Energien. Der Ökostrom der Stadtwerke Bochum stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, genauer gesagt aus Wasserkraft, und wird von dem österreichischem Partnerunternehmen „Verbund-Austrian Hydro Power AG“ zur Verfügung gestellt.
9 000 Bochumer beziehen saubern Ökostrom von den Stadtwerken
Woher kommt der Ökostrom? Wird der Ökostrom auch selbst produziert?
Wie schon gesagt, wird der größte Teil des Bochumer Ökostroms noch aus Österreich bezogen. Die Stadtwerke Bochum bauen jedoch immer mehr eigene Anlagen, um auch selbst Ökostrom zu produzieren.
Die gesamte Straßenbeleuchtung wird mit Ökostrom versorgt
Die deutsche Energiewirtschaft hat bereits begonnen mehr umweltfreundliche Anlagen zu bauen und alte Kraftwerke abzuschalten. In einigen Jahren wird sich die Situation also wahrscheinlich ändern. So eine Energiewende kann jedoch nicht von heute auf morgen passieren, da neue Stromleitungen gebaut und mehr umweltfreundliche Erzeugungsanlagen entstehen müssen.

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