Interview

„Spinning Around“ - Urbanatix die Dritte

15.11.2011 | 14:03 Uhr
„Spinning Around“ - Urbanatix die Dritte
Die Street-Art-Show Urbanatix zeigt ihr neues Programm in der Bochumer Jahrhunderthalle. Die Künstlergruppe Catwall Acrobats von Hugo Noel springen auf dem Trampolin. Foto: Ingo Otto

Bochum.   Auf Einladung der Stadtwerke Bochum war Zeus-Reporter David Hinzmann zu Gast bei den Proben für die aktuelle Urbanatix-Show. David sprach er mit zwei Urbanatix-Akteuren über Lebensträume und über ihre neue Show.

Seit dem 11. November ist es wieder soweit – die dritte Urbanatix-Show startet in der Jahrhunderthalle in Bochum. Sie steht unter dem Motto „Spinning Around“. Die Shows laufen vom 11. bis zum 20. November.

Aber was ist das eigentlich – „Urbanatix“, und was erwartet uns in der neuen Show? Zeus-Reporter David Hinzmann hat dazu am 4. Oktober ein Interview mit Sebastian Forster, Mitglied des Organisationsteams von Urbanatix und Marco Giese, Artist bei Urbanatix in der Marienkirche in Bochum geführt.

Hallo Sebastian, was kannst du über das neue Urbanatix-Programm sagen?

Sebastian: Dieses Mal werden ein paar neue Gesichter dabei sein, zum Beispiel eine schwedisch-spanische Truppe, „Balagans“ heißen die. Wir haben eine ukrainische Tänzerin dabei, die auf ganz neue Weise mit Hula-Hoop Reifen tanzt. Frank Wolf ist wieder mit seinem BMX-Rad dabei, Eike von Stukenbrock natürlich auch, Remy Martin, Tobias Wegner, der Wall-Clown, ein Australier und ein Strapatenkünstler. Der turnt an Seilen mit Schlaufen. Das Besondere ist aber das Material der Seile - das sind nämlich Bungeeseile, die elastisch sind. So kann er noch ganz andere tolle Sachen machen.

Man sollte Spaß an seiner Disziplin haben

Hallo Sebastian, was kannst du über das neue Urbanatix-Programm sagen?

Sebastian: Dieses Mal werden ein paar neue Gesichter dabei sein, z.B. eine schwedisch-spanische Truppe, „Balagans“ heißen die. Wir haben eine ukrainische Tänzerin dabei, die auf ganz neue Weise mit Hula-Hoop Reifen tanzt. Frank Wolf ist wieder mit seinem BMX-Rad dabei, Eike von Stukenbrock natürlich auch, Remy Martin, Tobias Wegner, der Wall-Clown, ein Australier und ein Strapatenkünstler. Der turnt an Seilen, mit Schlaufen. Das Besondere ist aber das Material der Seile - das sind nämlich Bungeeseile, die elastisch sind. So kann er noch ganz andere tolle Sachen machen.

Kirche als Trainingsplatz

Wie seid ihr auf diese Kirche als Trainingsplatz gekommen?

Das war Christian Eggerts Idee [Anm. Christian Eggert ist Erfinder und Regisseur von Urbanatix]. Christian hat in Kanada eine Artistenschule kennengelernt, die auch in einer alten Kirche beheimatet ist. Ja - und so kam die Idee zustande, ob man das auch nicht hier in der Marienkirche machen könne. Jeder kennt das Gebäude, es ist zentral, und es gibt Platz. Wir trainieren hier praktisch jeden Tag, immer zu festen Uhrzeiten. Manchmal muss man ein bisschen umräumen, aber eigentlich haben alle hier Platz.

60 Artisten aus 13 Ländern

Woher kommen die Streetartisten in eurer Truppe?

Die meisten kommen aus den Ruhrgebietsstädten, in jedem Fall sind aber alle aus NRW. Insgesamt kommen die Leute aus 23 Städten - und die Profis kommen aus aller Welt dazu. Insgesamt sind wir dann ca. 60 Artisten aus 13 Ländern.

Fragen an Marco Giese

Und nun habe ich noch einige Fragen an dich Marco: Wie bist du zu Urbanatix dazugekommen?

Marco: Ein guter Freund hat bei Urbanatix mitgemacht. Da habe ich gedacht: Das möchte ich auch!

Parkour kann man überall trainieren

Wie bist du ans Parkour laufen gekommen?

Ich habe immer Leistungssport gemacht; Turnen und Turmspringen - und dann hatte ich irgendwann keine Lust mehr wegen des ganzen Leistungsdrucks. Aber mir hat etwas gefehlt. Ich hatte Langeweile und Bewegungsmangel. Und dann habe ich einfach angefangen. Und man kann Parkour eigentlich überall trainieren - zum Beispiel hier im Westpark. Aber eigentlich kann ich das an jedem Ort, an dem ich gerade bin.

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