Schule im Wandel
17.11.2011 | 15:49 Uhr 2011-11-17T15:49:00+0100
Bochum. In den letzten 65 Jahren hat sich in den Schulen einiges geändert. Das hat Zeus-Reporter Jan Niederkinkhaus im Gespräch mit einem Zeitzeugen erfahren.
Jeder kennt die Erzählungen von seinen Großeltern über ihre Schulzeit damals, und wie gut wir es heutzutage haben. Um dies zu überprüfen habe ich ein Interview mit meinem Großvater geführt, der 1946 eingeschult wurde.
Wann wurdest du eingeschult und wann hast du die Schule verlassen?
Ich wurde 1946 eingeschult und habe mit 14 Jahren die Volksschule verlassen.
Die Lehrer waren strenger
Waren die Lehrer streng?
Ja, die Lehrer waren zum Teil sehr streng. Der größte Unterschied zur heutigen Schule sind die Strafen.
Neben Nachsitzen und Strafarbeiten gab es bei Vergehen auch Schläge mit einem Rohrstock auf die Finger oder in die Kniekehlen.
Was konnte man nach dem Schulabschluss machen?
Mit einem Volksschulabschluss konnte man eine Lehre beginnen. Die Bezeichnung war damals „Lehrling“, nicht wie heute „Azubi“. Viele Kinder sind allerdings aus Geldmangel vorzeitig von der Schule abgegangen.
Es gab keine Nachhilfe
Wie viel Stufen und Klassen gab es?
An der Volksschule gab es insgesamt acht Stufen. Die Volksschule auf der ich war hatte eine Klasse pro Stufe.

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