Nichts bedeutet irgendetwas. Oder doch?
02.12.2011 | 17:52 Uhr 2011-12-02T17:52:00+0100
Bochum. Die Zeus-Reporterinnen Emina Kaplan und Dilara Akbal empfehlen den Roman „Nichts“ von Janne Teller, weil er dazu anregt über den Sinn des Lebens nachzudenken.
„Nichts“ bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht irgendetwas zu tun.“ Diese Äußerung entspringt dem Roman „Nichts“ von Janne Teller. Der Roman handelt von einer Klasse, die die „Bedeutung“ im Leben sucht. Die Klasse möchte ihrem Klassenkameraden Pierre Anthon beweisen, dass es „Bedeutung“ gibt. Denn Pierre Anthon behauptet, dass es keine „Bedeutung“ im Leben gebe. Im Fach Praktische Philosophie haben wir uns mit diesem beeindruckenden Roman beschäftigt.
Pierre Anthons Mitschüler fangen an, einen Berg aus „Bedeutung“ zu erschaffen, um ihn zu überzeugen, dass es im Leben eine „Bedeutung“ gibt. Es werden Gegenstände abgegeben. Nicht irgendwelche Gegenstände, sondern solche, die den jeweiligen Schülern wichtig sind.
Sind es zunächst Alltagsgegenstände, die den „Berg aus Bedeutung“ ausmachen, so werden die Abgaben immer drastischer bis hin zu menschlichen Opfern. Aber mehr wird nicht verraten.
Der Roman ist spannend und dramatisch. Wir „Praktische Philosophen“ sind sehr beeindruckt und empfehlen ihn unbedingt weiter, da er unserer Meinung nach, lesenswert ist und dazu anregt über den Sinn des Lebens des Lebens nachzudenken.
Emina Kaplan und Dilara Akbal, Klasse 9, Franz-Dinnendahl-Realschule, Bochum

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