Erinnerungen einer Praktikantin
29.11.2011 | 16:41 Uhr 2011-11-29T16:41:00+0100
Bochum Zeus-Reporterin Nicole Friemann hat schon zwei Praktika absolviert. Eine Woche hat sie in einem Kindergarten mitgeholfen und eine Woche in einem Altenheim. In dieser Zeit hat sie einen guten Einblick in die Arbeit dort bekommen.
. Bevor man sich einen Praktikumsplatz sucht, sollte man sich Gedanken machen, was man später für einen Beruf erlernen möchte. Praktika können dabei helfen, einen Einblick in verschiedene Berufe zu bekommen.
Ich finde es wichtig ein Praktikum zu machen, weil es interessant ist verschiedene Jobs kennenzulernen. Deshalb habe ich auch selbst schon zwei Praktika gemacht.
Mit den Kindern spielen
Beim ersten Praktikum war ich in den Ferien eine Woche im Kindergarten. Ich musste mich um die Kinder kümmern und mit ihnen spielen. Das war teilweise auch anstrengend. Es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht den ganzen Tag mit Kindern zu verbringen, auch wenn es für mich sehr ungewohnt war.
Beim zweiten Praktikum war ich in den Herbstferien eine Woche in einem Altenheim. Davon hatte ich vorher gar keine Ahnung. Als mir dann alles gezeigt wurde, hatte ich wenigstens eine Vorstellung, wie die Arbeit in einem Altenheim ist. Ich hatte dort eine Betreuerin, die mich durch das ganze Haus geführt hat.
Mit demenzkranken Menschen sprechen
Sie hat mir dabei alles Wichtige erklärt. Man musste die Bewohner besuchen und sich auch mit ihnen unterhalten. Manchmal haben sie dann auch aus ihrer Vergangenheit erzählt. Der Schwerpunkt war für mich, mich mit den demenzkranken Bewohnern zu unterhalten. Manche konnten wegen ihrer Demenz fast gar nicht mehr reden. Dann musste man versuchen zu erkennen, was sie meinten. Bei einigen musste man sogar versuchen per Augenkontakt zu deuten was sie wollten. Es war zwar schwierig, aber es war auch eine neue Erfahrung.
Reinschnuppern in den Berufsalltag
Beide Praktika haben mir Spaß gemacht. Es war interessant zu sehen, was man alles in diesen Berufen macht. Da ich gerne helfe, interessiere ich mich grundsätzlich für soziale Berufe. Aber wenn ich ehrlich bin, hat mir der Beruf des Altenpflegers nicht so gut gefallen. Im Kindergarten fand ich es besser. Gerade deswegen kann ich nur jedem empfehlen, selbst mal ein Praktikum zu machen und so in das Arbeitsleben rein zu schnuppern.
Nicole Friemann, Klasse 9c, Matthias-Claudius-Schule, Bochum

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