Jugendaustausch

Einmal Schalker sein

14.11.2008 | 10:31 Uhr
Einmal Schalker sein

Zusammen mit Nachwuchsspielern vom russischen Verein Zenit St. Petersburg durften Zeus-Reporter ein Training in Gelsenkirchen absolvieren. Beim Mittagessen in der Veltins-Arena gab es Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ende Oktober lud der Fußball-Verein FC Schalke 04 Nachwuchsreporter zum Zeus-Projekt ein. Jugendtrainer Andreas Goerke trainierte mit der U16-Mannschaft von Zenit St. Petersburg, die an diesem Tag auf Einladung von Gazprom Germania zu Gast waren, und allen Zeus-Reportern Kondition. Trainer Max Balster trainierte das Torschussverhalten und Dominik Menze, der dritte im Bunde, spielte ein normales Spiel mit uns.

Andreas Goerke, der seit elf Jahren beim S04 in der Jugendabteilung arbeitet, hat die Tätigkeiten, für die Jugendmannschaften U 9 bis U 23 Gegner zu suchen und Trainingsmaterial zu besorgen. Die Dolmetscherin Elena übersetzte alle Aufgaben und Fragen an die Spieler von Zenit St. Petersburg, da die 15-Jährigen kaum Englisch und Deutsch sprechen können.

Nach dem Training ging es dann in die Veltins-Arena zum Mittagessen. Dort konnten alle abschalten und miteinander quatschen. Pressesprecherin Katrin Herbstreit, die uns den ganzen Tag begleitete, unterhielt sich mit Elena und dem Trainer von St. Petersburg. Nach dem Mittagessen gingen alle in den Pressekonferenz-Raum. Dort durften wir Fragen an Andreas Goerke und an die Zenit-Spieler Elja Lebeder und Alexey Kajukov stellen.

Von den Spielern erfuhren wir, das beide in die 10. Klasse gehen, 15 Jahre alt sind und als einzige in der Familie Fußball spielen. Alexey Kajukov spielt seit sieben Jahren Fußball. Als wir Alexey fragten, wie er den Jugendaustausch findet, antwortet er mit einem Lächeln und sagte: „Mir gefällt der Jugendaustausch". In St. Petersburg gibt es, wie in Deutschland, Regionalligen und Zenit spielt in einer davon.

„Ich mag Fußball und mein Lieblingsverein ist Zenit St. Petersburg. Bei Zenit kann man mehr Erfahrungen sammeln", sagte Elija. Aber es sei nicht leicht, in Russland Fußball zu spielen, weil die Entfernung der Vereine sehr groß ist. Elja, der linke Abwehrspieler, möchte nach seiner Zeit bei Zenit St. Petersburg gern ins Ausland. Alexey spielt im rechten Mittelfeld.

„Man muss in Russland was erreichen, um ins Ausland zu wechseln", sagte Alexey. Dann mussten sich die Russen von uns verabschieden, weil sie noch etwas vorhatten. Sie bekamen Präsente vom S04 als Dankeschön.

Weiter ging es mit Fragen an Andreas Goerke. Er sagte uns, dass der S04 zweimal im Jahr Probetrainings durchführt, und zwar in den Herbst- und Osterferien.

Marco Gedig, Egor Loginov, Michel Klinicke, Klasse 9f, Maria Sibylla Merian-Gesamtschule, Fotos: Bülend Ürük, Zeus-Redaktion Essen

Zeus-Reporter

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