Umwelt

2011 – Jahr der Wälder, schon gehört?

16.11.2011 | 16:28 Uhr
2011 – Jahr der Wälder, schon gehört?
Foto: Joachim Kleine-Büning

Bochum.   Zeus-Reporter Julian Kandziora sorgt sich um die Zukunft der Wälder und gibt Tipps, was jeder für die Rettung der Wälder tun kann.

Mehr oder weniger zufällig bin ich auf der Veranstaltung „Waldkino mitten in der Stadt“ in Münster gelandet. In einem Pavillon am Aasee gab es abends eine Beamershow mit guter Musik anlässlich des Internationalen Jahres der Wälder 2011.

Die Vorführung hat mich sehr fasziniert, es gab tolle Filme von unberührten Wäldern, von Völkern, die mitten im Urwald leben, Lichtcollagen und immer wieder Tiere in ganz unterschiedlichen Präsentationen. Gegenübergestellt wurden zerstörte Waldflächen, durch die verängstigte Tiere irren, Sandpisten über die Holzlaster riesige Stämme abtransportieren und verzweifelte Menschen.

Höchste Zeit zum Nachdenken

Anlass der Vorführung ist das „Jahr des Waldes“, ausgerufen von den Vereinten Nationen.

In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es Aktionen zum Thema Wald: Tanzaufführungen, Wanderprojekte, Ausstellungen entweder direkt im Wald oder in Einrichtungen, die mit Forstwirtschaft zu tun haben.

Auch jetzt im Herbst gibt es noch viele Termine.

Nach diesem Abend fand ich es höchste Zeit, dass über Fragen des weltweiten Umgangs mit den Wäldern informiert wird.

Jeder kann aber schon mal bei sich anfangen, zum Beispiel auf der nächsten Grillparty, denn Grillkohle wird häufig aus Tropenholz hergestellt und Grillfleisch kommt oft von Tieren, deren Weiden durch großflächige Abholzung entstanden sind.

Wälder schützen

Durch bewussteres Verhalten kann jeder die Waldvernichtung verhindern.

Würde der Wald nicht seit vielen Millionen Jahren existieren, hätten wir viele Dinge nicht, die für uns heute selbstverständlich sind: Baumaterial, hölzerne Musikinstrumente, Kakao und Kaffee, viele Werkzeuge und Medikamente.

Zum Baum des Jahrtausends wurde der Ginkgo gewählt. Ein Prachtexemplar steht übrigens mitten in der Bochumer Innenstadt, zwischen Saturn und C&A. Schon mal genauer angeschaut?

Julian Kandziora, Klasse 8a, Neues Gymnasium Bochum

 

Zeus-Reporter

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