Piercings überall am Körper
21.06.2011 | 14:11 Uhr 2011-06-21T14:11:00+0200
Bad Laasphe. Schon länger ist klar: Wenn es um Piercings geht, ist fast alles möglich. Lippe, Nase, Brustwarze, Bauchnabel - fast jedes Körperteil kann gepierct werden.
Das Wort „Piercing“ bedeutet so viel wie „durchstechen, durchbohren“. Piercings sind aber schon seid mehreren tausend Jahren als Körperschmuck beliebt. Die Menschen damals wollten damit wohl zeigen, dass sie zu einem bestimmten Stamm gehören – oder sie wollten einfach nur schön sein.
Als erstes muss man zu Piercings sagen, dass jeder Modetrend mal vorbeigeht. Piercings können aber hässliche Narben hinterlassen. Deshalb erkundigt man sich am besten vorher über die Risiken und Nebenwirkungen und macht erst dann einen Termin mit dem Piercer aus, um sich dort sehr genau zu informieren.
Wichtig ist auch: Körperschmuck sollte man nur für sich selbst machen und sich dabei nicht von anderen beeinflussen lassen. Man sollte lieber nicht jedem Trend nachgehen, denn er ist schneller wieder „out ” als man denkt. Und nicht alle Piercings stehen einem auch
Zur Zeit ist das „Labret Piercing“ angesagt. Dabei handelt es sich um ein Piercing im Mundbereich. Es wird zum Beispiel in die Oberlippe oder Unterlippe gestochen. Auch „in“ ist das „Tragus Piercing“. Dabei wird der kleine dickere Knorpelteil bei dem Eingang des Gehörkanals in der Ohrmuschel durchstochen. Schließlich gibt es das „Septum Piercing“, das durch die Nasenscheidewand gestochen wird. Es gibt auch noch ganz andere Arten von Piercings. Das Dehnen des Ohrläppchens ist im Moment ein beliebter Körperschmuck.
Vivien von Wittgenstein, Nora Malsch, Klasse 8b, Realschule Schloss Wittgenstein, Bad Laasphe
(Dieser Schülerartikel wurde im Rahmen des Zeus-Projekts am 21. Juni erstveröffentlicht.)

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