Eine ganz besondere Schule
25.05.2011 | 17:02 Uhr 2011-05-25T17:02:00+0200
Hommertshausen.Die „Hilda-Heinemann-Schule“ in Dautphetal-Hommertshausen ist etwas ganz Besonderes: Hier haben geistig und körperlich behinderte Kinder die Möglichkeit, Dinge auf ihre Art und Weise zu lernen.
Der Schulname geht auf Hilda Heinemann, die Frau des früheren Bundespräsidenten, zurück, die sich viele Jahre lang für das Wohl behinderter Kinder eingesetzt hat.
Die Schule, die im Moment von 73 Kindern besucht wird, gibt es seit 41 Jahren. Sie wird von Direktor Rolf Müller geleitet. Zurzeit arbeiten dort rund 60 Personen, darunter 18 Lehrer, acht Erzieher und 14 Eingliederungsassistenten.
Der Unterricht unterscheidet sich von unserem Unterricht. Die elf Klassen bestehen nur aus vier bis acht Kindern im Alter zwischen 6 und 18 Jahren. Die Lehrer unterrichten nach einem Förderplan. Um den Schülern Dinge verständlich zu machen, wird im Unterricht viel praktisch ausprobiert.
Kochen für alle
Auch Teamgeist spielt dabei eine wichtige Rolle. Das sieht man zum Beispiel bei den Schülern in den höheren Klassen: Sie kochen für die ganze Schule. Die simplen Rezepte im Text-Bild Schema helfen dabei. Es ist nicht immer einfach, aber die Schüler wissen es zu meistern. Ihre Klassenfahrt finanzieren sie mit dem Geld, das sie mit dem verkauften Mittagessen verdienen. Durch verschiedene Ämter lernen die Kinder selbstständig zu werden. Um ihre Konzentration zu erhalten, gibt es zwischendurch kleine Pausen. Wir hatten einen guten Eindruck von der Schule und waren begeistert von der Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Direktheit, mit alle miteinander umgehen.
Julia Stephan, Julia Seibel und Sarah Peters, Klasse 8c, Realschule Schloss Wittgenstein, Bad Laasphe

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