Das Ende der Laufbahn
24.05.2011 | 17:20 Uhr 2011-05-24T17:20:00+0200
Bad Laasphe.Hans-Willi Joppen, ein Englisch- und Erdkundelehrer an der Realschule Schloss Wittgenstein, beendet seine Lehrerlaufbahn im Sommer 2011.
Als Schüler ging er auf ein Gymnasium in Mönchengladbach bis zu seinem Abitur. Danach studierte er in Aachen Erdkunde und Englisch. Nach Beendigung seines Studiums begann er als Referendar an einer Schule in Münster. Als er sein Referendariat beendet hatte, bekam er erst keinen Arbeitsplatz. Eine Klasse, die er als Referendar unterrichtet hatte, schrieb deshalb Briefe an das Schulministerium. Später bekam er einen Job.
Er hat sich die Fächer Englisch und Erdkunde ausgesucht, da er in seiner Schulzeit seines Erachtens nach selbst nicht so prickelnde Lehrer hatte. Er wollte beweisen, dass er besser sein würde als sie.
Hans-Willi Joppen wird nach dem Ende seiner Lehrerlaufbahn die Vormittage mit den Schülern vermissen, doch auf Klassenarbeiten korrigieren und die Verwaltung, die eine Klassenleitung mit sich bringt, kann er verzichten. Zu seiner Lehrerlaufbahn meint er: „Ich habe ungefähr 1800 Schüler unterrichtet und 14 Klassen als Klassenlehrer geführt.“
Viel Tinte verbraucht
Auf die Frage, was ihm an seinem Beruf gefalle, antwortet er: „Die Zusammenarbeit mit jungen Menschen.“ Auf die Scherzfrage, wie viel Liter Tinte er in seiner Zeit als Lehrer verbraucht habe, sagt er: „Wenn meine Kollegen soviel Liter Rotwein während einer Konferenz trinken würden, wären sie lustig.“
Wir meinen, dass Hans-Willi Joppen ein sehr netter, guter und freundlicher Lehrer ist. Sicherlich werden ihn die Schüler und das Kollegium der Realschule Schloss Wittgenstein vermissen.
Patrick Lauber, Nils Kretzer, Klasse 8c, Realschule Schloss Wittgenstein, Bad Laasphe

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