Schalke

Alltag eines Profis

13.05.2009 | 15:23 Uhr

Gelsenkirchen. Viele Jugendliche träumen davon eines Tages im Trikot des FC Schalke 04 auflaufen zu dürfen. Sicherlich weiß man, dass dies viel Arbeit und Training in Anspruch nimmt. Zwei Zeus-Reporter haben den Alltag des jungen S04-Talentes Benedikt Höweses kennengelernt.

Am Anfang des Tages stand eine Trainingseinheit auf dem Plan. Andreas Goerke, der viele junge Nachwuchsspieler betreut, leitete das Training. „Torschuss, 1 gegen 1 und Koordination, eine Vielfalt von Übungen, die bei uns in der Nachwuchsschule angeboten werden.” Zusammen mit seinem Kollegen Max Balster zeigte er den Nachwuchsjournalisten, was es heißt, ein Training unter Profibedingungen zu absolvieren.

Alle der Reporter waren mit Enthusiasmus bei der Sache, auch wenn es in manchen Situationen anstrengend wurde. Frisch geduscht und gestärkt durch ein Mittagessen, ging es nun in den Medienbereich der Schalker Veltins-Arena.

Im Pressekonferenzraum der Arena trafen die Reporter auf „Bene” Höwedes. Alle hatten natürlich eine Menge Fragen, die sie dem Profi stellen wollten. Der 21-Jährige berichtete aus seiner bisherigen Laufbahn und antwortete den Jugendlichen mit viel Freude und Aufmerksamkeit. „Natürlich war es, wie von jedem Jungen in meinem Alter, ein Traum Fußballprofi zu werden. Auch wenn ich jetzt schon einige Spiele absolviert habe, bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich in die vollbesetzten Stadien einlaufe.”

Außerdem sagte er, dass es für ihn nicht leicht gewesen sei den Sprung zu schaffen, da in solch einer Branche andauernd Leistung zählt. „Das Wichtigste ist aber, dass man Eltern hat, die einem keine Steine in den Weg legen und das man die Lust am Fußball spielen nie verliert.” Nach einer Stunde verabschiedete er sich auch schon wieder, auch wenn dies den Reportern natürlich nicht gefiel. Ein gemeinsames Abschiedsfoto durfte nicht fehlen.

Im Anschluss erzählte Andreas Goerke noch ein paar Zeilen von seiner Tätigkeit im Nachwuchsbereich. 170 Spieler werden zurzeit in 10 Mannschaften ab der U9 bis zur U23 betreut. Dabei dürfen die schulischen Leistungen einzelner Spieler nicht vernachlässigt werden. „Auch die Leistungen in der Schule müssen stimmen, da nicht jeder Profi werden kann.” Sehr beeindruckend ist, dass die Talente , die weiter weg wohnen, mit Kleinbussen und Pkw abgeholt und wieder zurück gebracht werden. Dies ist, nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Verantwortlichen, ein hoher logistischer Aufwand.

Janik Strackbein und Gianluca Paura, Klasse 9b, Städtisches Gymnasium Bad Laasphe

Zeus-Reporter

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