Ein bisschen Denglisch ist gut...
13.11.2007 | 20:52 Uhr 2007-11-13T20:52:10+0100Arnsberg. Jeder Deutsche benutzt Worte wie Handy, Timer oder Internet. Aber wissen wir wirklich noch, was sie auf Deutsch bedeuten? Wissen wir noch, dass der Timer eigentlich Kalender heißt?
Englisch in Deutschland schlägt sich immer mehr durch. Auf den Straßen hört man die Leute nicht mehr von Mobiltelefonen oder vom Internationalen Netzwerk sprechen, sondern von Handys und dem Internet. Kaum ein Deutscher weiss, dass Worte wie Internet aus dem Englischen kommen.
Doch nicht nur unsere Sprache, sondern auch unsere Schulen werden immer englischer. So gibt es zum Beispiel auch in Deutschland immer mehr Ganztagsschulen oder Cafeterien. Oder woran denkt man, wenn man Worte wie Schuluniformen oder Spinde in der Schule hört? Bestimmt nicht an Deutschland. Aber doch, auch wir haben Spinde und selbst die Schuluniformen sollen wieder eingeführt werden. Ist das nicht ein bisschen zu viel England in Deutschland? Haben die Deutschen keine eigenen Traditionen mehr? Müssen wir alles von den Engländern abgucken?
Aber nicht nur Deutschland amerikanisiert, sondern auch die Engländer nutzen deutsche Worte wie Rucksack oder Kindergarden! In unser Denglisch haben sich jedoch auch einige Neologismen eingeschlichen. Das beste Beispiel dafür ist das Wort Handy. Wenn also ein Deutscher nach England geht, in dem Glauben Handy sei ein englisches Wort, wird man dort schnell eines Besseren belehrt. Denn unser Handy heißt dort Mobilephone.
Also kann ich nur an alle Deutschen appellieren: Ein bisschen Denglisch ist ja ganz gut, aber lasst doch die Engländer Deutsche werden! Jacqueline Overfeld, 8c St.-Ursula-Gymnasium Neheim-Hüsten

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