Zeus-Reporter machen auch Radio
08.11.2011 | 11:34 Uhr 2011-11-08T11:34:00+0100
Oberhausen. Umfragen machen, Nachrichten sprechen und Beiträge schneiden - die Zeus-on-Air-Reporter bekamen einen exklusiven Einblick in den Alltag einer Radioredaktion.
Es gibt verschiedene Wege an die aktuellsten Nachrichten zu kommen: Im Internet, im Fernsehen oder natürlich in der Zeitung. Eine weitere Möglichkeit ist das Radio.
Doch wie entstehen eigentlich Nachrichtenbeiträge im Radio? Und wie kommen diese dann zu uns nach Hause? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekamen neun Zeus-Reporter aus Oberhausen, die vor den Herbstferien am ersten Workshop von „Zeus-on-Air powered by Radio Oberhausen“ teilnahmen. Zeus-on-Air-Reporter Daniel Klump war dabei:
Sehen, was man nur hören kann – das ist das Motto für uns Radioneulinge. Gespannt schauten wir auf die Technik, als wir von Radio-Chefredakteur Olaf Sandhöfer-Daniel durch die wichtigsten Räume geführt wurden: Redaktion, Schnitt- und Aufnahmeraum und Sendestudio. „Es war sehr interessant, alles einmal sehen zu können. Man hat ja sonst nicht die Gelegenheit, zu sehen, wie die Beiträge gemacht werden“, so die 14-jährige Lena Hartnack.
Kurzurlauban der Algarve
Doch beim Zuschauen sollte es nicht bleiben: Wir haben O-Töne für eine Umfrage gesammelt. Passanten sollten nach ihren Plänen für das Wochenende befragt werden. Wichtige Tipps dafür gab uns Reporterin Tanja Schwarze. Sie erzählte, worauf es bei Umfragen unter anderem ankommt. „Derjenige der interviewt wird, sollte verständlich sprechen und am besten eine schöne, lange Antwort geben“, erinnert sich Workshop-Teilnehmerin Lorena Werner (13).
Auch der Umgang mit den Aufnahmegeräten wurde uns erklärt, doch das war für die Zeus-Reporter kein Problem: „Das ist einfach. Es gibt einen Aufnahme- und einen Stoppknopf. Man muss also immer nur zwei Knöpfe drücken“, erklärt der Oberhausener Schüler Dario van den Boom.
Mit viel Elan, wichtigen Tipps und einem Aufnahmegerät im Gepäck machten wir uns in Gruppen auf den Weg zum Centro. Die größte Herausforderung war dabei wohl, auf fremde Menschen zuzugehen und sie anzusprechen. Aber nach kurzer Zeit hatten alle Nachwuchsreporter Mut gefasst und so verrieten die Passanten ihre Wochenendpläne: Fahrradfahren, Wandern, Kurzurlaub an der Algarve.
Wir merkten schnell, dass nicht jeder für ein Interview bereitstand: „Manchmal war man enttäuscht, wenn Leute nicht mitmachen wollten. Aber ich konnte es nachvollziehen, wenn man nicht immer die Lust oder Zeit für Fragen hat. Das gehört eben zu Umfragen dazu“, erzählt Nina Schaffeld (12), Schülerin des Sophie-Scholl-Gymnasiums.
Herausforderungmit viel Spaß
Als dann jeder zwei bis drei Aufnahmen gemacht hatte, ging es voller Erwartungen wieder in die Radioredaktion. Aufmerksam hörten sich alle gemeinsam die eingefangenen O-Töne an. Das Ergebnis war klasse: Neben einigen lustigen Antworten gab es auch viele gute, die sogar als Umfrage am nächsten Morgen über den Sender liefen.
Für uns war der Workshop auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis: „Meine Erwartungen wurden übertroffen. Es war sehr interessant und man hat viele neue Erfahrungen gesammelt. Für mich war es zwar eine Herausforderung auf fremde Leute zuzugehen, aber es hat mir viel Spaß gemacht und ich würde es gerne noch mal machen“, so Nina Schaffeld.
Auch Lorena Werner vom Sophie-Scholl-Gymnasium gefiel der Nachmittag beim Radio: „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Erst dachte ich, wir müssen nur Texte schreiben, aber es war viel interessanter Passanten auf der Straße anzusprechen.“

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