Klaus Fischer ist der Bayer im Pott
30.11.2010 | 18:09 Uhr 2010-11-30T18:09:00+0100
Gelsenkirchen.In den 1970er-Jahren war Klaus Fischer der Schalker „Knipser“ vor dem Tor. Mit Zeus-Reportern besuchte er das Vereins-Museum (organisiert durch Gazprom).
Im Schalke-Museum wartete schon Klaus Fischer auf uns. Fischer, der inzwischen 60 Jahre alt ist, ist ein ehemaliger Spieler von Schalke 04. Er war 1976 Bundesliga-Torschützenkönig und wurde mit Schalke 1972 und 1983 Deutscher Pokalsieger. Er erzählte uns, wie er als Jugendlicher bei 1860 München spielte und wie er aus Bayern in den Ruhrpott zu Schalke kam. Wir fragten ihn, ob es ihm schwerfiel, als Bayer im Ruhrgebiet zurechtzukommen. Doch er antwortete, dass das damals kein großes Problem war.
Olivier Kruschinski, der Pressesprecher des Schalker Fan-Club-Verbandes erzählte uns, dass der FC Schalke 04 früher „Westfalia Schalke“ hieß. Gegründet wurde der Verein im Jahre 1904 von fußballbegeisterten Bergleuten. Um zum offiziellen Spielbetrieb zugelassen zu werden, fusionierte der Verein 1912 mit dem Turnverein 1877 Schalke. Im Jahre 1924 trennten sich die Kicker wieder von den Turnern und nannten sich fortan Schalke 04. Die Vereinsfarben waren damals Rot und Gelb. Erst 20 Jahre später erfolgte die Umbenennung in „FC Gelsenkirchen Schalke 04“. Und auch die Vereinsfarben wurden gewechselt: In diesem Jahr wurde Schalke blau-weiß.
Kevin Laux, Michelle Schneider, Sarah Santowski, Klasse 8 a, Liselotte-Rauner-Schule Bochum-Wattenscheid

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