Zeus auf Schalke

Ist Profi-Kicker ein Traumjob?

17.11.2010 | 15:20 Uhr
Ist Profi-Kicker ein Traumjob?
Er hat es geschafft - vom Talent zum Profi: Schalkes Bendikt Hoewedes. Foto: ddp

Gelsenkirchen.Wer ein Fußballprofi werden möchte, muss früh mit dem Training anfangen. Das lernten die drei Zeus-Reporter der Klasse 8a des Friedrich-Harkort-Gymnasiums bei der Aktion auf Schalke „Vom Talent zum Bundesligaprofi“ unterstützt von Gazprom.

Die Zeus-Reporter trafen sich vor der Sporthalle des Schalker Fan-Club Dachverbandes (SFCV) neben der Veltins-Arena und waren gespannt, was sie erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung durch Katrin Herbstreit von der Presse-Abteilung
gingen wir drei gemeinsam mit vielen anderen Reportern in die Sporthalle des Dachverbandes.


Dort nahmen wir an einem
intensiven Training mit dem U9-U11 Jugend-trainer Mark Gebler (26) teil. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen durften die Zeus-Reporter
Andreas Goerke (40), Mitarbeiter der S 04-Nachwuchsabteilung im Pressekonferenzraum der Arena interviewen.

„Die wichtigsten Faktoren, um Profi zu werden, sind Dynamik und Schnelligkeit“, sagte Andreas Goerke. Großer Wert wird auch auf Disziplin gelegt. Besondere Talente werden individuell gefördert. Um es im Fußball zu etwas zu bringen, muss man viel Zeit in das Training investieren. So trainiert zum Beispiel die U 9 bereits dreimal die Woche, wobei eine Trainingseinheit jeweils 90 bis 120 Minuten umfasst.

Vier- bis fünfmal pro Woche Training

Ab der U10 und aufwärts wird vier- bis fünfmal pro Woche trainiert. Da viele Kinder eine weite Anfahrt haben, sind sie bis zu fünf Stunden pro Trainingseinheit unterwegs. Hinzu kommen noch die Spiele am Wochenende. Wer zu weit von Gelsenkirchen entfernt wohnt, hat die Möglichkeit, im vereinseigenen Internat zu leben und die Gesamtschule Berger Feld zu besuchen.

Für Schule, Freizeit, Familie und Freunde bleibt nur wenig Zeit. Ein weiteres Problem stellen manchmal auch ehrgeizige Eltern dar. „Viele Eltern denken schon in der U 11, dass ihr Kind ein ganz großer Fußballer wird und sind enttäuscht, wenn ihnen zum Beispiel in der U 15 mitgeteilt wird, dass ihr Kind den Sprung in die nächste Altersklasse nicht schaffen wird“, teilte Andreas Goerke mit. Ebenfalls müssen einige Spieler aufgrund ihrer schlechten schulischen Leistungen den Verein verlassen.

Im Schnitt schaffen nur zwei Spieler pro Mannschaft und Saison den Sprung in die Profiliga, viele wechseln den Verein oder hören auf, im Verein zu spielen.

Lohnt es sich wirklich, dies alles auf sich zu nehmen?


Florian Eberhardt, Kilian Lein und Tobias Gebhardt, Klasse 8a, Friedrich-Harkort-Schule

Zeus-Reporter

Facebook
 
Kommentare
01.12.2010
13:30
Blockierter Kommentar.
von Milan SchaschlikMilan Schaschlik | #1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3954896/create

Alle Zeus-Artikel
Von Arnsberg bis Xanten
Als Zeus-Reporter seid ihr überall unterwegs. Eure Artikel findet ihr hier in eurer Heimatstadt.
Rund ums Projekt
Zeus weckt bei Jugendlichen die Lust am Lesen - und am Schreiben. Hier finden Sie Projektinformationen, Termine, Anmeldebereich und Unterrichtsmaterial.
Radioprofis gesucht
Im neuen crossmedialen Projekt von Zeus und Radio Oberhausen lernen Zeus-Reporter neben dem Zeitungs- und Onlinejournalismus auch die Arbeit beim Radiosender kennen. Und produzieren eigene Hörfunkbeiträge.
Zeus-auf-Schalke
Zeus-Reporter blicken hinter die Kulissen von Schalke 04. Was Sie dort erleben, lässt Schalke-Fans vor Neid erblassen. Weitere Infos zur Kooperation gibt's auf: www.schalke04.de
Wettbewerb
Der Strandkorb auf Norderney, die Hängematte in Opas Garten - Lieblingsplätze gibt es viele. Hier verraten Zeus-Reporter, wo ihr HomeSpot ist.
Mit Nachrichten gewinnen

Einen Fußballprofi in seinem Heimstadion treffen? Zeus macht’s möglich! Wer bei unserem NachrichtenCheck ein Event auf Schalke und 600 Euro für die Klassenkasse gewonnen hat, erfahrt ihr hier.