Den Whirlpool im Schlafzimmer
19.05.2009 | 16:58 Uhr 2009-05-19T16:58:00+0200Dortmund. Die Schiebetür geht auf, begrüßt werden wir von einem riesigen Kronleuchter in der Mitte eines großen Raumes. Wir erblicken eine breite Treppe, die mit einem roten Teppich geschmückt ist, Spiegel, wie sie sich kleine Mädchen in ihr Prinzessinnenreich wünschen.
Nein, wir befinden uns nicht in einem Märchenschloss – sondern im neuen „Unique-Hotel” in Dortmund am Hohen Wall.
Erstaunt über den außergewöhnlichen, aber doch eleganten Stil des Hauses, gehen wir leicht nervös auf die Rezeption zu. Freundlich empfängt uns eine Dame. Sie bittet uns, Platz zu nehmen. Die Auswahl fällt uns schwer, denn vor uns sehen wir eine Menge an bequemen, einladenden Sofas und Sesseln. Die Nervosität vergeht langsam, denn der Hotelmanager Christian Kopp nimmt sich viel Zeit, um unsere Fragen zu beantworten: „In diesem Gebäude war früher die Verwaltung der Brau und Brunnen Brauereien GmbH. Ursprünglich sollte dieses Hotel „Grand Hotel” heißen und zur Fußball-WM 2006 eröffnet werden. Aber da wir kein Grand Hotel sind, weil wir zum Beispiel kein eigenes Restaurant haben, wollten wir uns einen anderen Namen überlegen.” Und so wurde aus dem Hotel das Unique-Hotel. „Wir wollten einen Namen, der mit „U” beginnt, weil neben dem Unique-Hotel das U-Gebäude steht”, erklärt Christian Kopp. „Und unique bedeutet einzigartig.”
Das Hotel hatte seit der Eröffnung vor wenigen Tagen bereits 80-90 Gäste. Insgesamt bietet es Platz für 164 Personen, die in 99 Zimmern wohnen können. Schon bald sollen aber noch weitere Schlafmöglichkeiten geschaffen werden. Auch prominente Gäste werden erwartet.
Momentan arbeiten hier 24 Mitarbeiter, zukünftig die Anzahl soll noch wachsen. Eine dieser Mitarbeiterinnen ist Vanessa Aulbach, die uns durch das Hotel führt. Sie nimmt sich die Zeit, uns einige Zimmer und Suiten zu zeigen. Voller Ehrfurcht gehen wir die breite Treppe hoch und fühlen uns dabei wie die Queen höchstpersönlich. Zuerst zeigt sie uns ein Doppelzimmer des fünfstöckigen Hotels, danach eine geräumige Suite, die sogar über einen Whirlpool verfügt. Vanessa Aulbach zeigt uns außerdem mehrere Aquarien: „Wir haben sowohl Nemofische, als auch giftige, afrikanische Fische”, sagt sie.
Weiter geht es in den Speisesaal. „Zurzeit bieten wir Frühstücksbuffet an, anderweitige Verpflegungen übernimmt das Pfefferkorn, ein Restaurant nebenan. Ab September bieten wir wahrscheinlich auch Mittagstisch an.”
Während wir durch die Flure spazieren, stellen wir fest, dass die Wände des gesamten Hotels mit Marmor verkleidet sind. Die warmen Farben verleihen eine gemütliche Atmosphäre. Die Wände sind mit vielen großen Bildern verziert; die meisten wurden von einem Freund des Hauses gemalt. Wir lassen es uns nicht entgehen, die einzigartigen Momente mit einer Kamera festzuhalten. Als wir danach alleine das Hotel erkunden, fangen wir in der höchsten Etage an. Von dort aus haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Fußgängerpassage Westenhellweg. Schon nach dieser Zeit fühlen wir uns im Unique-Hotel so wohl, dass wir am liebsten bleiben würden.
Marie Legros,
Marie Janeczek,
Clara-Schumann-Gymnasium, Holzwickede,
Klasse 8d

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