Verwirrt und müde?
10.05.2009 | 19:37 Uhr 2009-05-10T19:37:00+0200Siegerland. Wer kennt das nicht. Mal wieder ist es Zeit, die Uhr umzustellen. „Im Winter ist es natürlich kein Problem. Da kann man eine Stunde länger schlafen”, meint die 76-jährige Rentnerin Edith K.
Natürlich hat niemand etwas gegen die Winterzeit, wieso auch? Doch irgendwann kommt wieder der Tag, an dem uns Zeit geraubt wird, denn man kann ja nicht immer eine Stunde zurückgehen. Aber wieso gibt es überhaupt Sommer- und Winterzeit?
Erstmals hat sich Benjamin Franklin 1784 mit diesem Thema auseinandergesetzt. Ihm ging es um eine Verschwendung des Tageslichts und dass die Menschen, die zu dieser Zeit noch kein elektrisches Licht kannten, mehr Kerzen verschwendeten. Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee allerdings nicht.
Erst 1907 wurde das Thema erneut aufgegriffen – von William Willett. Er machte erstmals den Vorschlag für eine Sommerzeit. Doch auch dieser wurde abgelehnt. Erst 1916 setzte sich die Idee in Britannien durch – unter dem Namen „British Summer Time”.
Die meisten Menschen haben Probleme mit diesen Umstellungen. Manche der von uns Befragten haben mehr Probleme mit der Winterumstellung. Sie wachen zu früh auf, weil sie sich angewöhnt haben, zu einer anderen Zeit aufzustehen. „Die ständige Zeitumstellung verwirrt und macht einen voll müde”, findet die 16-jährige Schülerin Angela L. Man wird sich wohl nie einig werden ob die Zeitumstellung nun was bringt oder ob das alles Quatsch ist. Wir bräuchten sie definitiv nicht!
Samuel Bosch und Phil Kleinschmidt, Klasse 9a, Realschule am Kreuzberg, Netphen

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