Interview

Sport als Berufung – der bewegte Beruf als Fitnesscoach

21.05.2012 | 10:51 Uhr
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Sport als Berufung – der bewegte Beruf als Fitnesscoach
3. Essener Treppenlauf: Joey Kelly, Moderator Uwe Loch, Frank Skrube, Fitnesstrainerin Silke Kayadelen und Rechtsanwalt Ingo Lenssen. Michael Gohl / WAZ FotoPool

Essen. Ein Interview mit Silke Kayadelen, 43 Jahre, Abnehm-, Fitness und Ernährungscoach.

Sie drehte für Pro 7 „Biggest Loser“, „Besser Essen“ und“ Club der Bösen Mädchen“, und ist zudem als Autorin tätig. Silke Kayadelen ist staatlich geprüfter Sportlehrer, Personal Trainer, Dorn-Therapeut, zertifizierte Ernährungstrainerin und Pilates-Bodymotion Trainerin.

Wann hast du mit Sport begonnen?

Ich begann im Alter von acht Jahren mit dem Schwimmen, danach war ich im Turnverein und anschließend, mit 14 Jahren, begann ich mit Tae Kwon Do bei der DTU und kämpfte später in der Nationalkader auf vielen Turnieren. Ich habe mehrere internationale Meisterschaften errungen und war Mitglied in der Deutschen Nationalmannschaft und Weltmeisterschaftsteilnehmerin in Seoul.

Was du jetzt machst ist ja etwas ganz anderes. Wie bist du denn dann zum Fitnesssport gekommen?

Nach dem erfolgreich absolvierten Sportstudium leitete ich ein Sportzentrum. Die Suche nach geeigneten und fähigen Kursleitern war sehr schwierig , daher habe ich mich selbst in den Fitnesssport eingearbeitet und zunehmend selbst Kurse geleitet.

Du warst schon häufiger im Fernsehen, inwieweit hat sich durch deinen Bekanntheitsgrad dein Leben verändert?

Das Leben hat sich schon ein bisschen verändert, zum Beispiel habe ich zwei Bücher geschrieben, die ich nie geschrieben hätte, wenn ich nicht im Fernsehen gewesen wäre. Sicherlich hat mir der Bekanntheitsgrad dabei geholfen. Ich gebe auch Personaltraining, die Anfragen sind sicherlich auch durch die Fernsehsendungen gestiegen. Im Fernsehen bin auch als Ernährungsberaterin in „The Biggest Loser“ tätig gewesen, das kam mir auch zugute.

War es schon immer dein Traum im Fernsehen zu sein?

(Lacht) Ja, schon als Kind habe ich Schauspielerin werden wollen und habe auch viele Kurse genommen. Dieser Wunsch ist zwar nicht in Erfüllung gegangen und jetzt mache ich auch etwas ganz anderes vor der Kamera, aber es macht mir sehr viel Spaß.

Aber vor der Kamera verhältst du dich doch anders?

Nein, ich bin eigentlich so wie immer. Erfahrung habe ich in meinen zahlreichen Kursen gesammelt. Ich wusste schnell, wie man vor der Kamera steht. (Sie zögert und lacht) Ich vergesse die Kamera recht schnell und bin so wie ich immer bin. Jedenfalls hat mir die Arbeit von Anfang an Spaß gemacht.

Kannst du dir eigentlich ein Leben ohne Sport vorstellen?

Nein, auf gar keinen Fall. Wenn ich keinen Sport mehr treiben würde, könnte ich gar nicht mehr so viel essen, weil ich sonst zunehmen würde und essen tue ich unheimlich gerne (sie lacht).

Wie sehen deine weiteren Pläne aus?

Ich will die „Abnehmexpertin“ in Deutschland werden. Mein Ziel ist es, dass mein Name immer erwähnt wird, wenn es um die Themen Ernährung, Fitness und Abnehmen geht.

Lisa Allert, Klasse 8b, Viktoria-Gymnasium, Essen

Zeus-Reporterin

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