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Winzern ist mit 2007er Weinen der große Wurf gelungen

16.03.2008 | 18:26 Uhr

Düsseldorf. Die internationale Leitmesse ProWein ist am Sonntag in Düsseldorf mit einem neuen Ausstellerrekord gestartet. 3109 Anbieter aus 46 Ländern erwarten bis Dienstag rund 30 000 Fachbesucher.

Angesichts guter Exportzahlen und eines vielversprechenden Wein-Jahrgangs 2007 sind die deutschen Winzer optimistisch. Erstmals widmet die Messe den Bio-Weinen eine Sonderschau: In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Fläche für ökologischen Weinanbau in Deutschland verdoppelt. Mit unter drei Prozent an der Gesamtfläche liegen die deutschen Öko-Winzer dennoch hinter ihren Kollegen in Italien und Österreich.

Derweil haben die Experten der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zur Bundesweinprämierung 2008 die ersten Weine des aktuellen Jahrgangs getestet. "Mit den 2007er Weinen ist den Winzern ein großer Wurf gelungen", lautete die Bilanz. Das zeige die hohe Prämierungsrate. Vor allem "frische-fruchtige Weißweine" des aktuellen Jahrgangs werden empfohlen als "Genuss-Bringer" für Ostern und den kommenden Frühling.

Nach einem schwierigen Jahrgang 2006 hätten die Winzer und vor allem die Fans deutscher Weiß- und Rotweine wieder allen Grund zur Freude. Nach der ersten Testrunde der Bundesweinprämierung lässt sich jetzt schon feststellen: Mit den Weiß- und Rotweinen des 2007er Jahrgangs ist ein herausragender Tropfen gelungen. Ein Überblick:

Weißwein: Neben der führenden Rebsorte Riesling sind es vor allem die Weißweine der Burgunderfamilie, der Müller-Thurgau und Weine der Rebsorte Kerner, die höchsten Weingenuss versprechen. "Die jungen 2007er Weine sind von einer besonderen Frische und Fruchtigkeit geprägt. Vor allem das betonte Säure-Aromenspiel lässt bei vielen Weinen eine große Zukunft erwarten", unterstreicht DLG-Weinexperte Stephan Schöller das große Potenzial des Jahrgangs.

Rotwein: Auch hier zeichnen sich genussvolle Zeiten ab. "Zwar müssen die Roten aus 2007 länger reifen, doch lassen die jungen fruchtbetonten Dornfelder aus Rheinhessen oder der Pfalz die ersten Blütendüfte von Kirsche und Pflaume erahnen."

Sekt: "Ob ein Weißburgunder Brut-Sekt aus Britzingen mit viel Schmelz und Nachhaltigkeit, ein trockener Riesling-Sekt aus der Pfalz, der die Fruchtigkeit eines Pfirsichs mit dem Hauch der Säure einer Limone und einer versteckten Süße einer Maracuja verbindet oder ein einfach frühlingshaftes Rosé-Cuvée aus Württemberg, alle Gold prämierten Sekte stehen für beste handwerkliche Herstellung und höchsten Genuss", urteilten die DLG-Experten. (www.wein.de)

Eigener Bericht

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