Warten auf den Impftermin
04.11.2009 | 19:51 Uhr 2009-11-04T19:51:00+0100
Dortmund. Kaum steigt die Bereitschaft der Bevölkerung, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, schon wird sie auch wieder etwas gebremst. Mitunter werden impfwillige Patienten von ihren Hausärzten um zwei Wochen vertröstet. In Dortmund kollabierte eine Krankenschwester nach der Impfung.
Kein Tröpfchen des wertvollen Impfsaftessollte verschwendet werden. „Wir hatten ein paar Beschwerden, dass Ärzte nicht impfen”, sagt Volker Schmidt, der als Fachbereichsleiter Gesundheitsdienste und Verbraucherschutz die Impfungen für den Märkischen Kreis koordiniert. „Man kann aber auch nicht erwarten, dass man sofort für den nächsten Tag einen Termin bekommt, wenn man heute anruft.”
Verständis für Wartezeit
Viele verstehen die Wartezeit, wenn man ihnen erklärt, wie sie zustande kommt: So melden die Ärzte ihren Bedarf für die kommende Woche beim Gesundheitsamt, dies wiederum bespricht die Bestellung mit der lokalen Apotheke. Die bestellt beim Großhändler in NRW, dessen Ort vom Gesundheitsministerium geheim gehalten wird. Wartezeiten können für die Patienten entstehen, weil aus einem Impffläschchen zehn Dosen gewonnen werden. Einmal angemischt ist das Serum nur 24 Stunden haltbar. Um nichts zu verschwenden, muss es immer eine runde Zahl von Impfwilligen pro Tag geben.
Ein weiterer Grund für mögliche Engpässe liege auch darin, dass derzeit vorrangig medizinisches Personal, solches aus der öffentlichen Sicherheit und chronisch Kranke geimpft werden, so ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums. „Trotzdem sollte aber niemand nach Hause geschickt werden, der sich einmal in eine Schlange eingereiht hat.”
Krankenschwester kollabierte
Am Mittwoch kletterte die Zahl der Todesfälle mit zwei weiteren in Deutschland auf insgesamt acht, beide Infizierte hatten chronische Vorerkrankungen. Wegen vier bestätigter Fälle von Schweinegrippe bleibt seit gestern die Grundschule Friedrichsborn in Unna geschlossen. Die vier Kinder müssen aber nicht in der Klinik behandelt werden. In Hagen hat die komplette Jahrgangsstufe 5 der Gesamtschule Eilpe bis Ende der Woche unterrichtsfrei bekommen.
In Dortmund kollabierte eine Krankenschwester als direkte Folge der Schweinegrippe-Impfung. Ihr Herz raste, der Blutdruck fiel. Nach einer Infusion erholte sie sich. „Das passiert immer wieder bei Impfungen”, sagte Dr. Annette Düsterhaus, Leiterin des Dortmunder Gesundheitsamtes.

06:49
Der Staat, der nicht ausreichend getestete Impfstoffe freigibt begeht Euthanasie!
13:42
Ich empfehle der WAZ-Redaktion, dass jeder, der einen Kommentar abgeben möchte, vorher einen Intelligenztest machen muss. Das würde die langen Kommentarlisten doch erheblich ausdünnen.
23:55
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22:32
Stimmt aber Wir bezahlen die Krankenkassen, das Land muß erst mal selbst bezahlen!
08:23
@combo59
Das mag ja durchaus so sein. Ändert aber nichts daran, dass die Pharmaunternehmen ihr Geld bekommen, egal von wem. Also steckt hinter der Impfhysterie wohl kaum die Gewinnsucht dieser Unternehmen.
17:48
#jabba
Das bezahlen ist es eben, nur die verimpften Dosen müssen die Krankenkassen, das Volk bezahlen! Alles nicht verimpfte, das Land. Deshalb diese riesen Impfhysterie/Werbung.
13:21
Jo., Salatgrippe das wärs^^ Oder vielleicht so was exotisches wie Elefantengrippe, die nur den Rüssel befällt ^^ Egal was denn nun auf uns aus den Labors losgelassen wird: mir geht es am Ar... vorbei.
11:00
In Australien war ja Winter.
Und es kamen Standardgrippe & Pigfluenza zusammen.
Besondere Vorkommnisse: keine.
09:48
Ich habe mich impfen lassen. Sucht mal im Facebook Tom Rago. Ich habe dort einen Bericht hinterlegt.