Von der Leyen will Fahrtenbuch nicht zeigen
30.07.2009 | 18:01 Uhr 2009-07-30T18:01:00+0200
Bonn/Berlin. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) verweigert der Zeitschrift „Stern” laut aktueller Ausgabe einen Einblick in ihre Fahrtenbücher. Im Ministerium versteht man die Aufregung nicht. Das sei kalter Kaffe, der aus gegebenem Anlass aufgewärmt werde.
Bonn/Berlin. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) verweigert der Zeitschrift „Stern” einen Einblick in ihre Fahrtenbücher, berichtet das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Im Ministerium versteht man die Aufregung nicht. „Das ist kalter Kaffee, der aus gegebenem Anlass wieder aufgewärmt wird”, sagt ein Sprecher auf Anfrage der WR.
Bereits im Januar dieses Jahres hatte der „Stern” in seiner Online-Ausgabe berichtet, von der Leyen nutze die Dienste zweier am Zweitsitz des Ministeriums in Bonn stationierter Fahrer, um zwischen ihrem Wohnort bei Hannover und dem Berliner Sitz des Ministeriums zu pendeln, anstatt den Zug zu benutzen. Dadurch entstünden eine Vielzahl von Leerfahrten, die den Steuerzahler teuer zu stehen kommen würden.
Zeitschrift beschwerte sich bei Datenschutzbehörde
Eine Anfrage des „Stern”, Einblick in die Fahrtenbücher der Ministerin nehmen zu dürfen, lehnte das Ministerium damals ab. Das Magazin beschwerte sich daraufhin bei der Behörde des Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Peter Schaar. Das Ministerium sei seiner Informationspflicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz nicht nachgekommen, argumentierten die Journalisten. Schaars Behörde bat das Ministerium daraufhin um Stellungnahme.
Sowohl der Datenschutzbeauftragte als auch das Familienministerium bestätigten den Sachverhalt auf Anfrage. „Wir sehen in den Fahrten kein Problem”, heißt es dazu aus dem Berliner Ministerium. Man bleibe bei der Einschätzung, vertrauliche Inhalte nicht preisgeben zu wollen. Da das Fahrtenbuch in zahlreichen Punkten mit dem Terminkalender der Ministerin übereinstimme, seien auch private Schlussfolgerungen daraus möglich, so Sprecher Hanno Schäfer. Beim Datenschutzbeauftragten in Bonn sieht man das anders: „Wir haben dem Ministerium signalisiert, dass wir anderer Auffassung sind”, sagt Dietmar Müller, Sprecher von Peter Schaar. Vertrauliche Informationen könnten beispielsweise geschwärzt werden.
Dem „Stern” bleibt jetzt nur der Rechtsweg, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Laut Familienministerium habe das Magazin aber mittlerweile eine Einspruchsfrist verstreichen lassen.

23:51
Deutschland erwache
aus deinem Micheldasein
07:25
#53 : wenn der STERN oder wer auch immer sich auf das IFG (Gesetzestext unter http://bundesrecht.juris.de/ifg/ ) beruft und es sich um Bundesinformationen handelt (dem ist ja wohl so), geht ihn das genausowviel oder wenig an wie jeden Bundesbürger. Aus welchen Motiven diese Anfrage kam, darüber kann man natürlich spekulieren...
20:42
@immerNett: dann lasse uns doch mal deine kontoauszüge zukommen. du sagst ja selbst: wer nichts zu verbergen hat, legt offen......
oder gilt das etwa nur für bestimmte personenkreise? du willst doch hier nicht mit zweierlei maß messen, oder?
@an die ganz blinden hier: manche von euch haben es immer noch nicht kapiert, dass der STERN einsicht haben wollte in die bücher! was gehen den stern die bücher an? aber so ist das.... hauptsache mitreden wollen, aber von nichts eine ahnung, aber dann davon viel
18:05
nur komisch, dass dieser Fall in den Medien kaum Beachtung findet, während nur über Frau Schmidt berichtet wird
18:03
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18:01
Ich bin mal gespannt, was die ZENSURSULA zu verbergen hat???
Und zur Aufklärung der Sachstände wird dann DER HÄRTESTE AUFKLÄRER ALLER ZEITEN eingesetzt, und der kommt aus Hessen und heißt KOCH...
Und, mir reicht es so langsam mit der SELBSTBEDIENUNGSPOLITIK unserer sogenannten VOLKSVER...
Diese Leute predigen dem Volk immer Wasser, saufen selber aber immer nur SCHAMPUS....
17:42
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17:27
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17:19
Wer nichts zu verbergen hat, legt offen.
16:27
Einer Zeitschrift die Fahrtenbücher vorlegen?
wo leben wir denn? - Hitler hat dem Stern seine Tagebücher ja auch nicht vorgelegt.
Man sollte lieber prüfen ob die Bild nicht den Wagen der Frau Schmidt klauen ließ, ist doch gut für das Geschäft - und nur das zählt bei der Sorte Medien.