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Fusion

Superkrankenkasse aus Barmer und GEK

21.07.2009 | 18:27 Uhr
Superkrankenkasse aus Barmer und GEK

Schwäbisch Gmünd/Wuppertal. Der Wurm sucht im Bauch des Fisches Schutz: Die verhältnismäßig kleine Krankenkasse Gmünder Ersatzkasse (GEK, rund 1,7 Millionen Versicherte) sucht einen Fusionspartner, am liebsten die ungleich größere Barmer Ersatzkasse (zirka 6,3 Millionen Versicherte).

Die kleine Gmünder Ersatzkasse möchte am liebsten mit der großen Barmer Ersatzkasse fusionieren. Aus der Sicht der Barmer spricht nichts gegen eine „Fusion”. Käme sie zustande, würden Barmer/GEK die neue, größte Superkrankenversicherung mit etwa sieben Millionen Mitgliedern. So groß ist keine andere Kasse in Deutschland.

Gesundheitsfonds verschärft Situation

Bei der GEK in Schwäbisch Gmünd sieht man sich bedrängt durch die Konkurrenz, noch verschärft vom Gesundheitsfonds. „Der Wettbewerb hat sich geändert, inzwischen zählt die Größe”, warnt Kai Behrens, Sprecher der GEK. Hintergrund: Je mehr Versicherte eine Kasse vertritt, desto besser ist ihre Verhandlungsposition etwa beim Ausfechten von Verträgen mit der Pharmaindustrie oder beim Anbieten von Rabatten für Patienten.

Die Barmer sieht das genauso. „50 bis 100 Kassen reichen”, schätzt Susanne Uhrig, Sprecherin der Wuppertaler Ersatzkasse. „Das System steht vor riesigen Herausforderungen”, verweist sie auf die älter werdende Gesellschaft. Auch für die Barmer zähle „Marktgestaltungsmacht”.

Es zählt die Macht am Markt

Mit den Fusionsgedanken liegen die Kassen ganz auf der Linie des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Zahl der Kassen schrumpft dabei beständig: 1991 gab es noch 1209 Kassen nach Angaben aus Berlin, im Jahr 2000 dann schon nur noch 420 und im Juli 2009 lag die Zahl bei gerade mal 187. Der Trend hält an.

Leicht verdaulich wird die GEK für die Barmer wohl nicht sein, immerhin bringt die kleine Kasse rund 2500 Mitarbeiter mit sowie 180 Betreuungsstellen. Kein Mitarbeiter soll aber um seinen Arbeitsplatz bangen müssen, darauf legt GEK-Sprecher Behrens wert. Noch haben die beiden Unternehmen sich aber nicht auf einen Fusionspartner festgelegt. Im September will sich die GEK neu beraten. mit afp

Tim Müßle

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Kommentare
03.09.2009
09:42
Superkrankenkasse aus Barmer und GEK
von Thomczyk | #5

Mit erschrecken habe ich gelesen das die GEK und die Barmer fusinieren wollen.Wir haben damals die Barmer verlassen ,weil die den Kurantrag meiner Frau im Mülleimer hat verschwinden lassen,Jetzt wird das Pflegegeld verspättet ausgezahlt ist am 3 des Monats immer noch nicht auf dem Konto.Ganz zu schweigen von den Treppenlifter der von der GEK versprochen und nicht gehalten wurde.Fast hätte die GEK uns mit 10000,-Euro schulden hängen gelassen,ich finde das geht schon sehr weit.Macht man das mit behinderten um sie schneller los zu werden.Ich selbst habe mir ein Angebot von einem Treppenlifter machen lassen,der 3000,-Euro günstiger ist .Ist das noch die günstige GEK,selbt keine beratung findet nicht statt.Um Pflegehilfsmittel muß man Betteln die jedem Pflegebedürftigen zustehen!Es ist eine Pauschale von 31 Euro Strom für Elektrogeräte haben eine Pauschale von 22 Euro.Ich glaube nicht nur Ärzte bekommen Geld auf die Hand sondern auch Angestellte einer Kasse.Die AOk hat 7 Kuren für meine Frau bezahlt ,die GEk keine!!
MFG Thomczyk

23.07.2009
22:27
Blockierter Kommentar.
von daniel.otto | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.07.2009
13:11
Superkrankenkasse aus Barmer und GEK
von Broeler | #3

@Poemmes Versicherte sind nicht gleich Mitglieder. Mitglies ist nur der Hauptversicherte, Familienversicherte zählen da nicht rein. Die werden zu Versicherten mit hinzugezählt. Ist aber in der Tag für Laien etwas konfus geschrieben

22.07.2009
11:27
Superkrankenkasse aus Barmer und GEK
von Poemmes | #2

6,3 Mio Versicherte der Barmer + 1,7 Mio GEK sind nach Adam Riese noch immer 8 Mio Versicherte ?
Liest denn in der Redaktion keiner mehr Korrektur?

22.07.2009
08:34
Superkrankenkasse aus Barmer und GEK
von Nervenverloren | #1

50-100 Kassen reichen???
1-5 Kassen reichen! Die Krankenversicherung muss verstaatlicht werden, oder sie muss unter eine FACHKUNDIGE staatliche Aufsicht.
Das jetzige Gesundheitswesen ist so marode, dass es kurz vor dem Kollaps ist.
Und Frau Schmidt grinst dazu!

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