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Rheinländer erpresste Lidl aus Geldnot

21.11.2008 | 19:19 Uhr

Bonn/Heilbronn. (ddp) Ein mutmaßlicher Erpresser des Discounters Lidl ist verhaftet worden. ...

... Der 67-jährige Rheinländer habe gestanden, den Konzern seit April aus Geldnot erpresst zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gestern in Heilbronn mit. Den Angaben zufolge hatte der Mann sechs Schreiben an die Konzernzentrale in Neckarsulm im Landkreis Heilbronn geschickt. Darin habe er eine sechsstellige Summe gefordert und mit der Verunreinigung von Gurkengläsern in Filialen im Raum Köln/Bonn/Düsseldorf gedroht. Der Discounter nahm in den entsprechenden Filialen die genannten Produkte aus den Läden. Dabei sei ein mit Reinigungsmittel versetztes Glas gefunden worden, hieß es.

Der 67-Jährige, der zuletzt in Bonn wohnte, wurde bereits am 11. November auf einem Friedhof in Köln festgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel sicher.

Um Druck auszuüben, habe der Diplomingenieur in Rente zudem Tageszeitungen in Köln und Düsseldorf angeschrieben. Die Redaktionen hätten die Drohungen nicht veröffentlicht. Der Rentner war bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Er gab an, das aufgefundene Glas sei das einzige, das er verunreinigt habe. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollten die Ermittler keine weiteren Angaben machen.



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