Polizei sagt Rasern in NRW den Kampf an
08.01.2009 | 16:31 Uhr 2009-01-08T16:31:00+0100
Düsseldorf. Die Landesregierung rüstet im Kampf gegen Raser auf. Mit Millionen-Aufwand stattet sie die Polizei mit Digitalkameras und Hightech-Radaranlagen aus. Künftig wird ein Durchmogeln auf der zweiten Spur oder im Schatten eines vorausfahrenden Temposünders nahezu unmöglich.
Bisherige analoge Technik wird derzeit durch verschiedene neue Licht-, Laser- und Radargeräte ersetzt. 2009 sind dafür 3,3 Millionen Euro vorgesehen.
Die neuen oder nachgerüsteten Typen wie ES 3.0, Riegl F 21 oder Multivision GF 2 machen es nach Auskunft des Landesamtes für zentrale polizeiliche Dienste künftig unter anderem möglich, dass die Tempo-Fahnder aus 1000 Meter Entfernung messen können, nicht nur aus 500; bei hohem Verkehrsaufkommen und selbst an unübersichtlichen Stellen Temposünder auf parallelen Spuren ermittelt werden und dass mit der neuen Digitaltechnik haarscharfe Bilder entstehen, die beweiskräftiger sind - und auch zu schnelle Fahrer überführen, die gleichzeitig telefonieren oder etwa nicht angeschnallt sind.
Ziel: weniger tödliche Unfälle
Rasen fünf Fahrer nacheinander in die Radarfalle, kann heute meist nur der erste dingfest gemacht werden. Künftig sind alle fünf fällig. Das Land will mit der verbesserten Überwachung die Zahl der tödlichen Unfälle durch zu hohes Tempo senken. Schon seit 2002 ist sie um 34 Prozent zurückgegangen, ergibt sich aus einer Regierungsantwort auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Rudolph.
Das Innenministerium erkennt einen direkten Zusammenhang zwischen Überwachung und Unfällen. Beispiel 2007: Die Kontrollen nahmen um 4,7 Prozent zu, die einschlägigen Unfälle gingen um 4,8 Prozent zurück.
Polizei oft toleranter
Bei den Kontrollen kommt es übrigens nicht nur auf die Technik an, sondern auch auf den Kontrolleur: Polizei wie auch Kommunen führen Geschwindigkeitskontrollen auf Straßen durch. In der Regel ist die Polizei dabei "großmütiger". Sie leitet beispielsweise bei einer Überschreitung von Tempo 50 erst ab gefahrenen 63 oder 64 Stundenkilometer eine Messung ein.
Die Kommunen haben weit geringere Limits. Ziel der NRW-Verkehrssicherheitspolitik ist es, den Fahrer möglichst oft direkt nach der Übertretung zu stoppen. Das habe erzieherische Wirkung, glaubt das Düsseldorfer Innenministerium.

15:04
Schlimm sind die Personen die zu schnell fahren und hinterher heulen weil sie durch das Fahrverbot ihren Job verlieren.
Aber solange man innerorts nur 50 bzw. außerorts 60kmh zu schnell unterwegs ist gibt es nur einen Monat Fahrverbot dessen Zeitpunkt man als Ersttäter fast frei wählen kann (bis zu 4Mon. nach Rechtskraft) und daher in den Urlaub legen kann.
Peinlich sind die Deppen die meinen das die Polizei statt zu blitzen lieber Straftäter fangen soll.
In NRW darf man sich eigentlich nicht beschweren. Die Überwachungsdichte ist in gegensatz zu Brandenburg sehr gering und die Polzei ist meist sehr Großzügig bei der Wahl der Meßschwelle.
12:30
Wir haben 50000 Tote/Jahr wegen mangelnder Hygiene in Krankenhäusern und einen Lebensmittelskandal nach dem anderen wegen zuwenig Kontrollen.
Stimme voll Nils zu, schnappt die wirklichen Drängler und Raser: Auf der Rückfahrt vom Weihnachtsurlaub ist nachts in einer Baustelle mit 60 ein LKW auf 2m aufgefahren. Meine Frau und mein Sohn hatten echt Angst, Mir ist das Wurscht, habe nur gedacht: Du *********.
Meine Frau ist mit 6 km/h mehr geblitzt worden => 15 EUR. Das halte ich für übertrieben. Und ein anderer Nebeneffekt sollte nicht vernachlässigt werden: Für mich ist die Polizei kein Freund und Helfer, denn sie hat keine einzige Straftat, deren Opfer ich war, aufgeklärt. An anderer Stelle versagt sie nicht, siehe oben. Ist ja auch einfach und immer schon so gewesen, die kleinen fängt man, die Großen läßt man laufen. Ein Arbeitskollege wollte, das ich mit meinem Sohn zum Tag der offenen Tür bei der Polizei mitkomme. Das wäre so ziemlich das letzte, das ich tun würde.
Und noch was, die Schlauberger, die meinen, man könne in dem Schilderwald noch alles mitbekommen, haben keine Ahnung und fahren vermutlich immer die gleichen Strecken mit reichlich Freizeit ausgestattet. Wenn man viel unterwegs und irgendwo fremd ist, kriegt man nicht mehr alle Schilder mit. Das ist erwiesen. Dann fährt man so, wie es aufgrund der eigenen Erfahrung die Situation eigentlich erlaubt und schon ist es passiert. Einer von diesen Dein Freund und gleich helfe ich Dir hat zu mir mal gesagt: Ja die Geschwindigkeitsbeschränkungen müssen ja so ausgelegt sein, das auch der dösigste Autofahrer das noch schafft.
Und die übertrieben Ängstlichen und Unfähigen sind auch eine Gefahr.
08:06
hier geht es nicht um sicherheit sondern den bankroten staat zu finanzieren
20:15
bin gerade aus dem urlaub gekommen und konnte auf den autobahnen folgende beobachtungen machen :
baustelle, 60 km / h vorgeschrieben überholverbot !
realität : viele überholen, aber mit rund 100 - 120 km/h
dreispurige fahrbahn : rechte spur, große lücken, mittefahrer konstant mit 120 km/h spurwechsel nach rechts ? fehlanzeige !
vorgeschrieben geschwindigkeit 1oo km/h
realität : mind. 130-150 km /h
brutal dichtes auffahren, lichthupe, drängeln !
fragen ???
20:01
Einerseits brauchen wir eine gut ausgerüstete Polizei, Verkehrsregeln und Geschwindigkeitskontrollen, andererseits ist es höflich ausgedrückt bedauerlich, dass die politisch Verantwortlichen die Abzocke - also das Kontrollieren an fragwürdigen Stellen - dulden oder herbeiführen.
17:06
Solange es nahezu unwahrscheinlich ist das man erwischt wird spielt es keine Rolle ob die Strafe €100 oder €1000 beträgt.
16:33
Repression im Straßenverkehr wird immer nötiger. Regeln sind vielfach nicht mehr das Papier wert, auf dem sie abgedruckt sind, nicht nur beim Tempo. Auch Sperrflächen, durchgezogene Linien oder andere Markierungen haben nur noch den Status von Dekoration. Blinkzeichen geben kommt ganz aus der Mode. Und das absolute Halteverbot interessiert niemanden mehr. Konsequentes Abkassieren ist das einzige, was hilft. Je 5 km/h zuviel sollten den Gegenwert von zwei Kisten Veltins kosten, in Ortschaften das doppelte.
16:01
Für Leute die geblitzt wurden und um ihren FS bangen empfehle ich www.radarforum.de dort wird einen geholfen um die Strafe zu vermeiden.
14:49
Der Begriff Raser fällt häufig nur bei Leuten, die entweder neutorisch mit 100 Km/h (ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) links fahren und sich dann noch aufregen und frech werden, wenn man sie durch Lichthupe auf ihr Fehlverhalten (gesetzl. verboten!) aufmerksam macht!
Gut sind auch die Leute, die mit 60/70 Km/h auf die Autobahn auffahren und den kompletten Verkehr behindern.
Würde jeder mal zügig und nicht wie ein 90 jähriger fahren, gäb es keine Drängler etc..
Wenn ich Leute sehe, die mit 40 Km/h in geschlossenen Ortschaften fahren, ist das Verkehrsbehinderung und es ist klar, dass sich der Hintermann aufregt!
Also liebe Linksfahrer und Schleicher: RECHTS IST DAS GASPEDAL!
14:20
Wo geschehen denn die meisten tödlichen Unfälle?
Doch nicht da wo geblitzt wird.
Diese Verlogenheit, mit Blitzen würde die Verkehrssicherheit erhöht ist schon zynisch!
Gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung wehrt man sich mit aller Gewalt, obwohl da sehr viel mit mehr Verkehrssicherheit zu erreichen wäre.
Gerade auf den Landstraßen wird gerast, gedrängelt und überholt, da wären Kontrollen viel wichtiger, als an den Stellen. wo bisher geblitzt wird. Aber dass bringt nicht so viel in die Kassen und darum geht es und nichts weiter.