Klopp bastelt am „Wunder von Udine”
01.10.2008 | 18:37 Uhr 2008-10-01T18:37:00+0200
Udine. Am Donnerstag will Borussia Dortmund die große Überraschung schaffen und mit dem „Wunder von Udine” doch noch in die Gruppenphase des UEFA-Pokals einziehen. Derweil wurde bekannt, dass der Brasilianer Tinga seinen Vertrag beim BVB bis 2010 verlängert hat.
So ein UEFA-Pokal-Auswärtsspiel ist schon eine feine Sache. Anreise im gecharterten Flieger, wobei der BVB-Profi den neuesten Klub-Herrenanzug aus edlem Zwirn trägt. Bustransport ins nette Hotel, eskortiert von der Polizei mit Blaulicht blinkender Karosse. Das hat was. Und macht Lust auf mehr. Ob es noch in diesem Jahr eine Wiederholung dieses Schauspiels gibt oder ob der BVB erst - frühestens - wieder 2009, dann in der neuen „Europa-Liga” antreten darf, entscheidet sich heute Abend ab 20.45 Uhr in 90 bis 120 Minuten. Oder doch erst im Elfmeterschießen?
„Wir müssen druckvoll spielen ohne durchzudrehen”, sagte Jürgen Klopp gestern bei der Ankunft des BVB in Italien. Es gilt, das 2:0 der Hinspiel-Heimniederlage aufzuholen, also offensiv und torgefährlich zu agieren. „Aber wir dürfen nicht vogelwild angreifen”, warnt der Borussen-Trainer. „Wir werden uns ein bisschen was zurechtlegen.”
Wie Udinese Calcio kontern kann, hat die Mannschaft mit den zwei Toren und weiteren sehenswert herausgespielten Chancen im Hinspiel bewiesen. Der Schlüssel zum möglichen Erfolg (und zu den vier Millionen Euro in der UEFA-Pokal-Gruppenphase) liegt im Raum. Die Borussen dürfen heute Abend, anders als im Hinspiel, nicht wieder Mut zur Riesenlücke zwischen ihrer Abwehr und ihrem Mittelfeld beweisen. Die Räume nutzten die Italiener beim 2:0 schamlos aus. „Wir müssen uns kompakt verhalten”, sagt Klopp.
Als Konsequenz wird der Trainer wohl auf fünf Mittelfeldspieler, inklusive Kuba Blaszczykowski als hängende Spitze, setzen und, wie gegen Stuttgart, nur einen klassischen Stürmer aufbieten. Bei einer erhofften Führung könnte der BVB dann Offensivkräfte nachlegen. Viel zu verlieren haben die Dortmunder eh nicht. Denn auch nach einem italienischen Gegentor muss der BVB drei Tore erzielen, um weiterzukommen.
„Vielleicht kommt jetzt mal ein Ab”
Die Gastgeber gaben sich gestern gewohnt gelassen. Kein Wunder, mit einem 2:0-Auswärtssieg im Rücken. Der Weiterkommen ist fest einkalkuliert. Nur etwa 18 000 Fans werden ins Stadion Friuli (30 900 Plätze) kommen. Die Fans sparen sich das Eintrittsgeld für die Meisterschaft auf. Da läuft es gerade richtig gut für Udinese Calcio. Der Tabellendritte hat zu Hause sieben Punkte aus drei Spielen geholt und dabei insgesamt nur zwei Gegentore kassiert.
„Sie sind in einer guten Verfassung. Arg viele Schwachstellen habe ich nicht entdeckt”, bedauert Jürgen Klopp und hofft: „Die hatten bisher nur Aufs. Vielleicht kommt jetzt mal ein Ab.” Dieses „Ab” hatte sein BVB im Hinspiel. Inzwischen hat sich die BVB-Mannschaft gefangen. Vielleicht folgt für Jürgen Klopp heute das zweite Erweckungserlebnis. Es würde als „Wunder von Udine” in die BVB-Historie eingehen.

15:04
weil der keine ahnung hat. der sitzt ja nicht umsonst im WIRTSCHAFTSrat...fussballerisch wird der keinen plan haben und sich deshakb auch nicht bewusst sein, wann und wie man solche aussagen machen kann....
14:57
@ paulo sousa
So sehe ich und viele Andere das auch. Doch die Frage war -
warum macht der Kerl ausgerechnet jetzt den Lauten? .
14:46
der BVB wird sein blaues Wunder erleben
14:28
weil er da seine nase eigentlich gar nicht reinzustecken hat und genauso wenig weiß wie wir auch,,,
fakt bleibt:
petric wollte weg.
klopp will neben frei einen laufstarken, attakierenden stürmer, wie valdez oder auch zidan...
zidan wollte kommen...
man hat das beste aus der situation gemacht...
12:33
weil das ein Schwachsinnstausch war
20:59
Wieso muß eigentlich ein BVB-Verantwortlicher namens Werner Wirsing VOR diesem Spiel die Fresse aufreissen und den Tausch von unserem Petric gegen Zidan öffentlich kritisieren?
20:42
BVB- Kämpfen und Siegen!!