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Kein Test aus Angst vor Diskriminierung

15.11.2009 | 17:46 Uhr

Nicht in allen Ländern melden sich Menschen schnell beim Arzt, wenn sie den Verdacht haben, an HIV erkrankt zu sein.

Nicht in allen Ländern melden sich Menschen schnell beim Arzt, wenn sie den Verdacht haben, an HIV erkrankt zu sein.

Eine regelrechte Homophobie herrsche in Ländern wie Polen und Russland, aber auch in Südeuropa. Viele Homosexuelle wüssten, dass sie gefährdet sind, ließen sich aber aus Angst vor der Diskriminierung nach einem positiven Ergebnis nicht testen, sagte der dänische Mediziner Jens Lundgren bei der Aids-Konferenz in Köln.

Seit 2001 steigt laut Informationen des Robert-Koch-Instituts die Zahl der HIV-Neudiagnosen bei Homosexuellen.

Die Immunschwächekrankheit wird vor allem bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragen, doch auch infizierte Blutkonserven können die Krankheit übertragen. tim

Tim Müßle

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