Gammelfleisch für Polizisten auch in Dortmund
11.08.2010 | 14:24 Uhr 2010-08-11T14:24:00+0200
Dortmund.Rohes, blutiges Fleisch, gammeliges Obst und verschimmelte Schnitzel: Die Verpflegung von Polizisten bei Großeinsätzen ist offenbar alles andere als delikat. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) NRW erhebt schwere Vorwürfe und fordert, die Privatisierung der polizeilichen Einsatzküchen rückgängig zu machen.
„Es reicht“, schimpft Arnold Plickert, stellvertretender Vorsitzender der nordrhein-westfälischen GdP im Gespräch mit der WR. „Die Gesundheit der Polizisten wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Es kann nicht sein, dass unsere Kollegen nicht-genießbare Lebensmittel bekommen.“
Blutiges Fleisch zum Einsatz beim BVB
So auch am vergangenen Mittwoch in Dortmund. Polizisten aus Münster waren in der Westfalenmetropole, um die Sicherheit rund um das Testspiel des BVB gegen Manchester City zu gewährleisten. Zur Stärkung bekam jeder Polizist eine Verpflegungstüte mit zwei Getränken, einem Brötchen, einem Müsliriegel - und einem blutigen Stück Fleisch. „An den Tüten klebte das Blut“, sagt Plickert.
Seit April sind fünf private Unternehmen beauftragt, die Polizisten bei Großeinsätzen mit Lebensmitteln zu versorgen. Bis 2007 hatte das Polizeiausbildungsinstitut in Selm/Bork diese Aufgabe übernommen. „Es gab nie Klagen. Die Versorgung war einwandfrei“, so Plickert. Dann entschied das Innenministerium, die Verpflegung der Einsatzkräfte bei Großveranstaltungen auszugliedern. 22 Küchenangestellte in Bork seien laut GdP entlassen worden.
Bis 2010 konnten sich die Einsatzkräfte lokal selbst versorgen. Am 1. April übernahmen Cateringfirmen. „Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt“, sagt Plickert. „Die Qualität wurde schlechter und die Kosten sind gestiegen.“ So haben Dienststellen zwischen 2007 und 2010 ihre Verpflegungstüten bei lokalen Anbietern für rund acht Euro erworben. Heute zahle die Polizei für jedes Lunchpaket mehr als 12 Euro, so die GdP.
„Wir gehen den Beschwerden nach - und werden bei wiederholtem Fehlverhalten der Cateringfirmen alle rechtlichen Schritte ausschöpfen“, sagt Hans-Jörg Sommerfeld vom zuständigen Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste. Die Zustände seien nicht tragbar. Eine Wiedereinführung der polizeilichen Einsatzküchen sei aktuell aber kein Thema.

19:22
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10:57
Verdorbenes Essen für Polizisten - das kommt dabei raus, wenn Dienstleistungen und Produktion in private Hand geraten! Die den Profit abschöpfen, die Eigentümer und Anteilseigner der beauftragten Firmen speisen derweil mit ihrem Familien frische und gesunde Lebensmittel in teuren Restaurants.
08:05
hmmmmmmmmmmm.....klingt ja lecker.
Na, wer billig haben will, muss auch mit Qualitätseinbußen rechnen.
Da sollte man mal die Staatsanwaltschaft ansetzen.
17:51
was privat ist muss auch privat bleiben
jetzt wollen die ewig gestrigen wieder alles verstaatlichen so schnell es geht
aber wir müssen uns gegen diese ewig gestrigen kommunisten schulter an schulter stellen um den sozialismus zu verhindern
letztlich werden wir den kampf gewinnen und ihr werdet sehen, dass der markt sich von alleine regelt
angebot und nachfrage
das hat der liebe gott schon ganz gut eingerichtet so
also finger weg von den armen caterern
09:51
Als das Arbeitsamt noch am Altenmühlenweg war, gingen viele Polizeibeamte in der Arbeitsamt Kantiene essen.
08:51
Die haben es nicht anders verdient haha!
01:38
Rohes, blutiges Fleisch, gammeliges Obst und verschimmelte Schnitzel: Die Verpflegung von Polizisten bei Großeinsätzen ist offenbar alles andere als delikat.
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Ende Zitat aus der Werbung
Herje, da lebt der Hund ja gesünder als die Verpflegung durch das Innenministerium. Und dann müssen die Beamten diesen Schweinefras auch noch selber bezahlen?
Wolf und Jäger bürgen für ihren Namen.
00:46
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00:41
@5 benno polizisten dürfen keine dinge annehmen auch keine lunchpakete. und schon gar nicht von nazis.
22:48
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