Dortmunds Ex-Feuerwehrchef ein gefährlicher Überläufer?
06.05.2010 | 17:37 Uhr 2010-05-06T17:37:00+0200
Dortmund. Was hat der Sicherheitsexperte und frühere Dortmunder Feuerwehrchef Klaus Schäfer (54) bei den Neonazis ausgeplaudert? Die Frage beschäftigt die Spitze der Dortmunder Stadtverwaltung zurzeit intensiv. Als Institutsleiter hatte er bis zur Suspendierung Zugriff auf wichtige Sicherheitsakten.
Am Vorabend des 1. Mai war der Dortmunder Beamte Klaus Schäfer als Teilnehmer einer Demonstration rechter Gruppen am Hauptbahnhof identifiziert worden. Noch am Freitag suspendierten ihn seine Dienstherren. Dennoch: Als Leiter der Berufsfeuerwehr der Stadt hat er bis 2009 über alles Bescheid gewusst. Er kannte Einsatzpläne und Evakuierungswege, auch die Details der Beherrschung von „Großlagen“ bei Demos und Katastrophen. Vor allem: Es gab behördeninterne und -übergreifende Besprechungen. Auch über die Terrorabwehr.
„Das sind alles sensible, sicherheitsrelevante Dinge“, die für militante rechte Gruppen von Interesse sein könnten, heißt es in der Stadtverwaltung. Gestern bat Stadtdirektor Siegfried Pogadl die Polizei, zu überprüfen, bei welchen Konferenzen und Gesprächen Schäfer dabei war - und was er dabei erfuhr. Die Stadt Dortmund schließt auch das Einschalten des Staatsschutzes nicht aus.
Zugriff auf sensible Sicherheitsbereiche
2009 wechselte Schäfer an die Spitze des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR). Sein Zugriff auf sensible Sicherheitsbereiche brach nicht ab: Das Stadtamt beschäftigt sich beispielsweise mit dem Projekt „AirShield“. Ziel: Wie die Sicherheitsbehörden nach Terroranschlägen mit „schmutzigen Bomben“ schnell Messdaten über atomar, biologisch oder chemisch verunreinigte Gebiete erhalten. Dennoch: „Das Institut hat keinen Zugang zu Verschlusssachen“, beteuert Amts-Vize Prof. Rainer Koch. „Wir prüfen aber gerade intensiv, was Schäfer hätte erfahren können.“
Wie tief der frühere Feuerwehrchef tatsächlich in der rechten Szene verwoben ist, blieb auch gestern noch offen. Davon hängt auch ab, wie teuer für die Stadt die angestrebte Trennung von ihrem Ex-Spitzenbeamten werden wird. Im schlimmsten Fall muss sie ihm bis zum Erreichen des Pensionsalters in zehn Jahren 6000 Euro im Monat zahlen.

21:13
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20:59
Ich habe oft den Eindruck, dass die waz-Moderation von dreckigen Linksradikalen und aggressiven, verfassungsfeindlichen Moslems unterwandert ist! Erbärmlich
20:57
@ 13 von FlyingEagle,
bist Du sicher, dass Dein Freund Bratwurst isst?
20:54
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20:51
Ein Schröder arbeitet auch für einen Putin...der lässt Regime Gegner und Bürger Rechtler umbringen....was wird hier wieder für ein Wind gemacht...Man Man Man
20:51
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20:48
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20:41
von FlyingEagle
mal wieder einzelkämpfer?
20:41
Übrigens schönen Gruss an alle ordentlichen Bürger die nichts zu verbergen haben. Die Überwachung sogar gut finden. Woher wisst ihr wer morgen die Überwachungsvideos sichtet und was dann als ordentlich gilt.
20:40
Ist es nicht besonders geil, dass er erst ein SPD Parteibuch benötigt hat, um diese Position zu bekommen? Oh, SPD - wieder mal völlig in die Scheisse gegriffen, gelle :-)