Ausweichstrecken für Lenneroute
12.11.2008 | 19:41 Uhr 2008-11-12T19:41:00+0100
Lennetal. Die Arbeit am Fahrradwanderweg „Lenneroute” geht weiter. Der Kreis, Vertreter aus den Anliegerstädten und vom Landesbetrieb Straßen NRW haben jetzt die Handlungsschwerpunkte für die nächsten Monate festgelegt.
Die Runde, an der fast alle Bürgermeister und ein Vertreter der Stadtverwaltung Iserlohn teilgenommen haben, kam im Lüdenscheider Kreishaus zusammen, um „die Strecke nocheinmal durchzugehen”, berichtete Bernd Skowronnek auf WR-Nachfrage. Das Ergebnis: Der Radwanderweg soll entlang der viel befahrenen Bundesstraße 236 zwischen Plettenberg und Iserlohn „in einem Guss” entstehen.
"Innerörtliche Ausweichstrecken"
Das Problem bisher: Die enge Tallage, die sich Lenne und Bundesstraße teilen, lässt an etlichen Stellen kaum Platz für einen Fahrradweg, der dann auch gefahrlos genutzt werden kann – es sei denn, die Lenneroute weicht vom Verlauf der B 236 ab. Genau in diese Richtung gehen jetzt die Planungen. Das Stichwort dazu: „innerörtliche Ausweichstrecken”. Konkret sind dabei drei Streckenabschnitte ins Auge gefasst worden:
- Zwischen Werdohl-Dresel und Ortsausgang Richtung Altena soll die Lenneroute auf einem Forstweg verlaufen.
- Zwischen Plettenberg-Teindeln und Stadtgrenze Werdohl soll der Radweg lenneseitig angelegt werden; dazu müssten allerdings neue Stützmauern gezogen werden, die die Verbreiterung absichern.
- Zwischen Werdohl-Elverlingsen und Ortseingang Altena soll die Lenneroute gänzlich vom Straßenverlauf abgesetzt werden.
Die Regie für die weiteren Planungen, zu der dann auch eine Kostenkalkulation gehört, liegt beim Landesbetrieb Straßen. Zu Kosten und auch zu einem Zeitplan lasse sich derzeit noch nichts sagen.

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