Das aktuelle Wetter NRW 24°C
Soziales Netzwerk

Nutzer sollen über neue Nutzungsbedingungen bei Facebook abstimmen

02.06.2012 | 11:36 Uhr
Nutzer sollen über neue Nutzungsbedingungen bei Facebook abstimmen
Facebook lässt seine Nutzer abstimmen. Foto: Matt Rourke/ap

New York.   Facebook fragt seine User: Mehrere hundert Millionen Nutzer des sozialen Internet-Netzwerks sind aufgerufen, über die Nutzungsbedingungen abzustimmen. Facebook will sich jedoch nur an das Ergebnis halten, wenn eine bestimmte Anzahl der Nutzer mitmacht.

Der Datenschutz bei Facebook gilt zumindest als umstritten - Jetzt lässt das Online-Netzwerk seine fast eine Milliarde Nutzer über die jüngsten Änderungen seiner Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien abstimmen. Die in dieser Fassung seit Mai veröffentlichte Erklärung der Rechte und Pflichten sowie der Datenverwendungsrichtlinien enthält unter anderem neue Abschnitte, in denen Facebook erklärt, wie es die Informationen seiner Nutzer verarbeitet.

Außerdem spiegeln sich darin Änderungen im Dienst wider, wie etwa die Einführung der Chronik. Die neuen Richtlinien eröffnen Facebook zudem die Möglichkeit, den Nutzern außerhalb der Facebook-Umgebung Werbung einzuspielen und damit Nutzen aus dem Wissen um deren Vorlieben und Hobbys zu ziehen. Die Abstimmung läuft seit Freitag eine Woche lang.

Letzte Abstimmung 2009

Zuletzt hatte Facebook seine Nutzer 2009 über Richtlinien abstimmen lassen. Damals war das Unternehmen allerdings noch in privater Hand und hatte weniger als 200 Millionen Nutzer.

Für eine bindende Entscheidung müssen sich 30 Prozent der rund 900 Millionen Facebook-Nutzer an der Abstimmung beteiligen. Sollte dieses Quorum wie erwartet nicht erreicht werden, betrachtet das soziale Netzwerk das Ergebnis lediglich als „konsultativ“.

„Unsere Mechanismen zur Beteiligung können sich ändern, nicht aber unsere Verpflichtung zu Transparenz und Verantwortlichkeit“, schrieb Facebooks Vizepräsident Elliot Schrage in einem Blog im Internet. „Wir werden Wege finden, die Vorschläge und Sorgen unserer Nutzer dem Management nahe zu bringen.“ (dapd)



Kommentare
Aus dem Ressort
Auch für Taxifahrer gilt künftig die Anschnallpflicht
Taxi
Taxifahrer müssen künftig angeschnallt ihre Touren fahren. Eine neue Verordnung kippt die Ausnahmeregelung aus den 1970er Jahren, die sie von der Anschnallpflicht befreit hatte, um besser auf Überfälle reagieren zu können. Es ist nicht die einzige Änderung, an die sich Taxifahrer gewöhnen müssen.
Russland-Sanktionen der EU treffen auch Duisburger Firmen
Wirtschaft
Auch lokale Unternehmen machen Geschäfte mit Russland. Die Maßnahmen aus Brüssel gegen das Land haben nun für manche Betriebe Einbußen zur Folge. Noch ist die Lage laut der Niederrheinischen IHK nicht dramatisch – das könnte sich aber ändern, wenn Russland „irrational“ reagiere.
Nicht nur Talke und Greiwing lagern in Duisburg Gefahrgut
Gefahrgut-Lager
Die Logistiker Talke und Greiwing sind nicht die einzigen Unternehmen, die Gefahrgüter im Duisburger Logport umschlagen. Alle mit Genehmigung, wie Duisport-Pressesprecher Julian Böcker betont. Immer mehr regt sich Widerstand der Bürger gegen die geplanten Gefahrgutlager.
90. Geburtstag - Tankstelle hat eine bewegte Geschichte
Firmen-Jubiläum
Vor 90 Jahren gründete Ludwig Kaiser an der Mülheimer Straße 151 in Duisburg-Duissern eine Tankstation. Seine Enkel Inge Hellwig (83) und Ludwig Coenen (85) reisten zur Feier des runden Geburtstags extra aus Frankfurt am Main an. Die heutige Esso-Tankstelle hat eine bewegte Geschichte hinter sich.
Das Ende der Bamberger Bau GmbH aus Hagen ist besiegelt
Insolvenz
Die 69 Mitarbeiter der Hasper Bamberger Bau GmbH haben ihre Kündigungen erhalten. Damit steht fest: Das Unternehmen ist nicht mehr zu retten. Während Insolvenzverwalter Andreas Schoß diplomatische Worte findet, kritisiert IG-Bau-Gewerkschaftssekretär Sebastian Zöppel die Unternehmensführung scharf.
Umfrage
Die Schotten haben sich gegen die Unabhängigkeit entschieden, Großbritannien bleibt intakt. Wie finden Sie das?

Die Schotten haben sich gegen die Unabhängigkeit entschieden, Großbritannien bleibt intakt. Wie finden Sie das?

 
Fotos und Videos