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Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen

28.12.2012 | 11:59 Uhr
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
Medikamente, die die Sucht nach Nikotin unterdrücken, sollen von den Krankenkassen bezahlt werden. Foto: dapd

Berlin.  Rauchern sollen Kosten für Medikamente, die zur Tabakentwöhnung nötig sind, künftig erstattet werden - das jedenfalls fordert die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Die Kassen hätten damit selbst einen Kostenvorteil, wenn Versicherte mit dem Rauchen aufhören, so Dyckmans.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), hat sich dafür ausgesprochen, dass Raucher Arzneimittel für die Tabakentwöhnung erstattet bekommen. Die Kassen sollten künftig neben der ärztlichen Tabakentwöhnungsbehandlung auch Medikamente bezahlen, die die Sucht nach Nikotin unterdrücken, sagte Dyckmans der "Berliner Zeitung". "Die Kassen haben schließlich selbst einen großen Kostenvorteil, wenn ein Versicherter mit dem Rauchen aufhört."

Die FDP-Politikerin sieht dagegen keine Notwendigkeit, die Pläne der EU-Kommission zur Eindämmung des Rauchens auf nationaler Ebene noch zu verschärfen, beispielsweise durch die in Australien vorgeschriebenen Einheitsverpackungen oder ein Verbot des Herstellerlogos. "Ein Verbot von suchtfördernden Zusatzstoffen und auffällige Warnhinweise sind aus meiner Sicht geeignete Schritte, damit künftig weniger Menschen zur Zigarette greifen", sagte Dyckmans.

Krankenkassen lehnen Konzept ab

Die Krankenkassen haben die Forderung zurückgewiesen. Das sei den Kassen per Gesetz verboten, sagte der Sprecher des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung, Florian Lanz, am Freitag in Berlin. Wenn die Politik das ändern wolle, müsse sie zuerst das Gesetz ändern.

Rauchen
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Lanz betonte, die Kassen förderten seit jeher Schritte, um Versicherte beim Verzicht auf das Rauchen und bei der Reduzierung des Zigarettenkonsums zu unterstützen. Dabei gehe es um psychologische Beratung, Bewegung, Ernährung. "Arzneimittel zur Raucherentwöhnung oder auch Nikotinpflaster dagegen gehören nicht in ein solches Konzept."(dpa)


Kommentare
30.12.2012
17:51
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von tomatenkiller_neo | #21

#17 Oooch armer schwacher Süchtiger, da kommen mir aber die Tränen.

29.12.2012
19:25
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von GregoryHouse | #20

Wer nicht jeden Tag 8000 kcal in sich reinstopft, spart auch Geld und braucht keine Blutdrucktabletten. Nur mal so.

29.12.2012
16:34
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von silera | #19

Hat diese Beauftragte einen Onkel mit einer Pflasterfabrik in der Familie. Wenn sie schon
so einen Vorschlag macht sollte sie sich vorher schlau machen wie hoch die Erfolgsquote
durch das Pflaster ist. und bitte icht den Hersteller fragen.
Habe fast 45 Jahre mehr oder minder stark geraucht. Nach mehreren Versuchen mit verchiedenen Mitteln ( Pflaster , Akupunktur , usw, ) habe ich vor 4 Jahren aufgehört.
Weil ich es unbedingt wollte und mit Hilfe von Arzneien. Die natürlich privat bezahlt wurden
Die dafür angefallenden Kosten hat man schnell wieder raus.

29.12.2012
15:19
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von babilon | #18

Wer 10Euro am Tag verraucht,kan auch 20 Euro für Nikotinpflaster ausgeben,
wichtiger sollte es sein die IGEL-Leistungen für Grüne Rezepte abzuschaffen.
Geht man zu einen HNO weil man ein hörproblem hat,bekommt man ein Grünes
Rezept,man fragt sich,warum ist man versichert.

29.12.2012
14:47
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von Karlot | #17

@marianus

Sie verstehen gar nichts, nicht, was Sucht ist und nicht, worauf sich die Sucht-REplik bezieht.
Wenn Sie sagen: "..wenn das rauchen so teuer ist und gesundheitschädlich,dann frage ich mich erstens nach der verantwortung von eltern gegenüber ihren kindern und wie h4 menschen,leider gibt es zuviele davon,sich das ständige rauchen erlauben können.da könnte doch vielmehr gemüse,also gesundes essen usw.für die kinder ausgegeben werden...", dann ist das die Moralpredigt eines Menschen, der nicht verstanden hat, warum Menschen rauchen.

Kaum ein Raucher übrigens verlangt, dass es Nikotinpfaster auf Rezept gibt.

Hier geht es darum, dass eine Partei, die FDP, für die Hersteller der Nikotinpflaster spricht.

Die ganze Anti-Raucher-Kampagne ist sowieso nichts anderes als eine Kampagne der "Gesundheitsindustrie". Glauben Sie nicht.

Glauben Sie im Ernst, die Politik sorge sich um die Gesundheit der Menschen?
Sie sorgt sich ja nicht einmal um die Armut in der Gesellschaft.




29.12.2012
11:57
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von Nordsternchen | #16

"Vorschlag einer FDP-Politikerin" - sagt schon alles. Gibt es überhaupt noch FDP-Politiker, die von irgendwas eine Ahnung haben oder wenigsten nachdenken können, bevor sie reden? Als Raucherin würde ich persönlich monatlich 150 bis 180 Euro sparen, wenn ich aufhöre. Da kann ich locker mal selbst eine kurze Zeit lang die Nikotinplaster leisten, bleibt immer noch genug Geld über. Wenn ich das Rauchen aufgeben wollte, ist das meine eigenverantwortlich Entscheidung. Habe ja auch eigenverantwortlich damit angefangen. Ich würde nicht einmal auf die Idee kommen, die Solidargemeinschaft der Beitragszahler solle mir das auch noch finanzieren.

29.12.2012
10:43
#13 sie erlauben
von marianus | #15

mir eine antwort;mit über 70 jahren verstehe ich durchaus noch vieles.wenn es ihr gemüt beruhigt,dann stufe ich ihre antwort bezüglich der sucht so ein;es ist eine sucht die man nicht verstehen muss.es gibt viele süchte zu die niemand gezwungen wird und doch auf hohem niveau gejammert wird wenn die allgemeinheit mal wieder nicht dafür aufkommen will weil sie kein verständnis dafür hat.ich bin durchaus keiner welcher mit erhobenem zeigefinger durch die welt läuft;auch ich habe wie viele andere menschen meine schwächen,aber damit belaste ich ganz sicher nicht die gesellschaft,noch krankenkasse oder sonstige institutionen.

29.12.2012
10:36
Nikotinpflaster
von popeye2 | #14

Rauchen ist eine Krankheit, eine Sucht nach Nervengift. Zur Behandlung bedarf es professioneller Hilfe durch Psychologen und medikamentöse Unterstützung.
Da diese Hilfe auch bei anderen Suchterkrankungen gewährt wird, ist es unlogisch warum Rauchern nicht geholfen werden soll.

1 Antwort
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von misterjones | #14-1

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihre Aussage definitiv verneinen. Ich selbst habe nach über zwanzig Jahren starken Rauchens (mindestens eine Schachtel täglich) aufgehört - und zwar ohne "professionelle Hilfe durch Psychologen und medikamentöse Unterstützung". Im Gegensatz zum Rauchen kostet das Aufhören gar nichts.

Wer aber irgendwelche ärztlichen oder pharmazeutischen Krücken braucht, kann die doch problemlos durch die Einsparungen im Tabakladen bezahlen.

28.12.2012
23:19
Krankenkassen sollen Kosten für Nikotinpflaster übernehmen
von Karlot | #13

@marianus
Rauchen ist eine Sucht. Aber das verstehen Sie nicht.
Rauchen ist keine Sache der Moral-
Deshalb verstehen Sie wahrscheinlich so vieles nicht.
So vieles nicht wie so viele andere auch nicht, die sich blind und verständnislos durch diese Welt bewegen.




28.12.2012
22:42
wer rauchen will soll es machen,
von marianus | #12

aber was hat die krankenkasse damit zu tun?es ist ein privates vergnügen,also bitte dann auch selber dafür aufkommen.einen kleinen schlenker möchte ich mir erlauben;wenn das rauchen so teuer ist und gesundheitschädlich,dann frage ich mich erstens nach der verantwortung von eltern gegenüber ihren kindern und wie h4 menschen,leider gibt es zuviele davon,sich das ständige rauchen erlauben können.da könnte doch vielmehr gemüse,also gesundes essen usw.für die kinder ausgegeben werden.

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